Toggle menu

Metal Hammer

Search

Herman Rarebell über mögliche Rückkehr zu Scorpions

von
teilen
mailen
teilen

Mit über 110 Millionen verkauften Tonträgern und 60 Jahren auf der Bühne gehören die Scorpions zu den erfolgreichsten und langlebigsten Bands des Rock-Genres. Ihren kommerziellen Höhepunkt feierte die Band in den Jahren 1978 bis 1992. Zu dieser Zeit hatte Schlagzeuger Herman Rarebell die Drumsticks bei den Scorpions in der Hand und war mitverantwortlich für einige der größten Hits der Band. Jedoch verließ Rarebell die Scorpions im Jahre 1996 aufgrund von künstlerischen Unterschieden und seinem Verlangen, ein Platten-Label zu gründen. In einem Interview mit dem kanadischen Magazin The Metal Voice offenbart Rarebell nun, unter welchen Bedingungen er zu seiner alten Band zurückkehren würde.

„Es hängt wirklich davon ab, wie der Plan aussehen würde. Im Moment sehe ich keinen Grund. Ich habe ihnen vor einiger Zeit, als [der ehemalige Scorpions-Schlagzeuger] James Kottak nicht mehr dabei war, den dreien [Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs] eine E-Mail geschrieben und gesagt: ,Warum machen wir nicht wieder was‘, einfach so unter Freunden. Und sie haben mir nicht einmal geantwortet. Also habe ich zu ihnen gesagt: ,Okay, scheiß drauf. Wenn ihr es nicht wollt, werde ich euch nicht in den Arsch kriechen. Dann scheiß drauf.‘ Oder, wie Paul McCartney sagen würde: Let it be.“

Ungelöste Probleme

Das ist nicht das erste Mal, dass Herman Rarebell nicht so gut auf seine ehemaligen Band-Kollegen zu sprechen ist. Der Schlagzeuger zog nämlich bereits 2021 über Klaus Meine & Co. her. In einem Interview nannte Rarebell damals seine früheren Band-Kollegen „unverschämt“ und „gierig“. Außerdem zeigte Rarebell sich unzufrieden mit der fehlenden Anerkennung von Seiten der Band.

Herman Rarebell bewirbt derzeit das kommende Hermann Barebell & Friends Studioalbum WHAT ABOUT LOVE, welches am 11. April über Metalville Records erscheinen wird. Rarebell präsentiert auf WHAT ABOUT LOVE zusammen mit Freunden und anderen Musikern zwölf Neuaufnahmen von ikonischen Hits der Achtziger Jahre.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

 

teilen
mailen
teilen
Lacuna Coil hatten bessere Startbedingungen als heute üblich

In den vergangenen Jahr(-zehnt-)en hat sich das Musikgeschäft stark gewandelt. Die italienische Gothic Metal-Größe Lacuna Coil kann das am eigenen Leib erfahren. Die Band existiert inzwischen seit beinahe 30 Jahren. Sänger Andrea Ferro blickte kürzlich zurück auf die Anfänge – und stellte fest, dass die Startbedingungen damals deutlich einfacher waren, als sie es heute sind. Aller Anfang ist...? „Es ging alles sehr schrittweise voran. Wir hatten das Glück, in einer Zeit aufzuwachsen, in der Bands sich noch entwickeln konnten. Man erwartete nicht, mit einem einzigen Album – zack! – durchzustarten“, erinnert sich Ferro im Interview mit dem australischen Magazin Heavy.…
Weiterlesen
Zur Startseite