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Huntress-Sängerin Jill Janus gestorben

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Die Familie und Band-Mitglieder von Jill Janus gaben gegenüber dem US-amerikanischen News-Portal Blabbermouth ein Statement ab: „Schweren Herzens müssen wir bekanntgeben, dass Jill Janus, Frontfrau der kalifornischen Heavy Metal-Band Huntress, am Dienstag, den 14.8.2018 verstorben ist.

Lange Zeit litt sie unter einer psychischen Erkrankung und nahm sich in der Nähe von Portland, Oregon, das Leben. Janus sprach offen über ihre Probleme, stets mit der Hoffnung verbunden, anderen damit zu helfen.“

Flucht in die kreative Arbeit

Jill Janus war äußerst kreativ und in mehrere musikalische Projekte involviert, unter anderem als Sängerin bei den Metal- und Hard Rock-Coverbands The Starbreakers und Chelsea Girls.

Zusätzlich arbeitete Janus als Co-Komponistin und kreative Kraft einer geplanten Rock-Oper, zusammen mit Trans-Siberian Orchestras Angus Clark. Auch war sie jahrelang unter dem Pseudonym Penelope Tuesdae als DJ in New York aktiv.

Jill Janus

Neben all ihrer Arbeit in der Musikwelt und dem Einsatz für die Anerkennung psychischer Krankheiten sei sie eine wunderbare Person gewesen, die sich leidenschaftlich um ihre Familie, den Tierschutz und der Welt der Naturheilkunde gewidmet habe.

Du suchst selbst Hilfe oder kennst jemanden, der suizidgefährdet ist? Telefonseelsorgestellen sind jederzeit unter 0800‐1110111 oder 0800‐1110222 kostenlos erreichbar. Bundesweite Beratungseinrichtungen speziell für Kinder und Jugendliche sind jederzeit unter 0800-­1110333 kostenlos erreichbar. Online‐Hilfsangebote sind jederzeit im Internet erreichbar unter www.telefonseelsorge.de oder www.suizidpraevention-deutschland.de.

Über die Jahre hinweg ging Jill Janus sehr offen mit ihrer Krankheit um. Sie litt nicht nur unter bipolarer Störung, Schizophrenie, dissoziativer Identitätsstörung und Alkoholismus, auch mit Gebärmutterkrebs hatte sie 2015 zu kämpfen.

In einem Interview erzählte Janus 2015, dass sie bereits mit 16 Jahren einen ersten Suizidversuch mit einer Schere ausgeübt hatte. „In der Schule musste ich Beratungsgespräche besuchen, aber war erst mit 20 bei einem Psychiater.

Jener diagnostizierte, dass ich manisch-depressiv sei, und ich nahm am New Yorker Presbyterian Hospital an einer medizinischen Studie teil.“ Zuletzt wurde eine schizoaffektive Störung bei ihr festgestellt.

(c) APA

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