Toggle menu

Metal Hammer

Search

Ill Niño: Klageschrift gegen Drummer Chavarri aufgetaucht

von
teilen
mailen
teilen

Mitte Januar berichtete metal-hammer.de, dass die Nu Metal-Kapelle Ill Niño in zwei Lager zerfallen ist, die um die Rechte am Bandnamen kämpfen. Die eine Fraktion um Dave Chavarri (Schlagzeug), Lazaro Pina (Bass), and Daniel Couto (Percussion) hatte den neuen Song ‘Sangre’ raus gehauen und nebenbei erwähnt, dass sie drei neue Mitglieder hat: Sänger Marcos Leal (Shattered Sun) sowie die Gitarristen Jess Dehoyos (Sons of Texas) und Sal Dominguez (ex-Upon A Burning Body).

🛒  till death till familia jetzt bei amazon kaufen!

Die andere Fraktion um Cristian Machado (Gesang) sowie Ahrue Luster und Diego Verduzco (Gitarren) verkündete daraufhin: „Im Gegensatz zu dem, was ihr gehört habt, haben Ahrue, Diego und ich Ill Niño NICHT verlassen und bleiben der Band sowie all ihren Fans weiterhin verschrieben.“

Zwielichtige Geschäfte

In Internet ist nun die 53 Seiten dicke Klageschrift von Machado, Luster und Verduzco aufgetaucht. Im Kern werfen die drei darin vor allem Schlagzeuger Chavarri, der als Manager von Ill Niño fungiert habe, zwielichtige Geschäfte, Veruntreuung von Geldern und Machtmissbrauch vor. So soll Chavarri diverse Geschäftspartner nicht bezahlt haben, darunter den Tourbusvermieter, den Merch-Hersteller, den Ton-Ingenieur und den Mischer.

Weiterhin habe Chavarri etwas oder sämtliche Geld behalten, das Band wie Sunflower Dead und Xtortya an Ill Niño für einen Support-Slot auf Tour gezahlt hätten. Obendrein habe er seinen Status als Manager missbraucht, um die Band in einen finanziellen Verlust zu stürzen und gleichzeitig einen persönlichen Kredit zurückzuzahlen. Außerdem habe Chavarri Band-Einnahmen ohne Wissen oder Zustimmung anderer Band-Mitglieder eingetrieben oder ausgegeben.

Empfehlungen der Redaktion
Gespaltene Ill Niño streiten um Bandnamen

Doch damit nicht genug: So soll der Ill Niño-Manager Tourneevorschüsse in die eigene Tasche gesteckt und manchmal sogar Tourneen abgesagt haben, um den Vorschuss zu behalten. All dies habe er verschleiert, indem er finanzielle Unterlagen verfälscht und Band-Mitgliedern den Zugang zu selbigen verweigert habe. So habe er mehrere zehntausend Dollar für sich behalten. Letztlich habe Chavarri ein Angebot, ihn aus der Band herauszukaufen, geprüft, dies jedoch abgelehnt und stattdessen versucht, illegalerweise Machado, Luster und Verduzco aus der Band zu werfen.

Harter Tobak. METAL HAMMER ist gespannt, wie die Sache ausgeht.

 

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Chris Fehn (Ex-Slipknot) erinnert an Joey Jordison

Von 1998 bis 2019 war Chris Fehn Perkussionist bei Slipknot. Nicht so einfach, in Anbetracht dessen, dass Band-Kollege Schlagzeuger Joey Jordison oft unter den angesehensten Metal-Schlagzeugern gehandelt wird. Dennoch überwog die Bewunderung. Im Interview mit Meltdown vom WRIF-Radiosender erinnert Fehn an die Arbeit mit Jordison. Ein Phänomen Er sagt: "Es war einschüchternd, mit Joey Jordison zu arbeiten. Im Studio beobachtete ich ihn und und frage mich nur noch, was ich denn jetzt tun sollte, weil er alles konnte. Er war ein Phänomen. Aber es war cool, weil er verstand, dass die Perkussion ebenfalls eine große Rolle spielt. Er arbeitete an einigen…
Weiterlesen
Zur Startseite