Im Pit bei: Helloween + Gamma Ray + Shadowside

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Zunächst betreten Shadowside die Bühne und rocken mit ihrem brasilianischen Metal rund um Frontfrau Dani Nolden ordentlich die Hütte. Das Docks ist bereits sehr gut gefüllt, so dass der eine oder andere Weg zur Toilette oder zur Bar beschwerlich werden kann.

Gegen 21Uhr ist es Zeit für Gammy Ray. Kai Hansen und Co erstürmen die Bühne und begrüßen das Hamburger Publikum mit einem nordischen: „Hummel Hummel – Mors Mors“ und gehen mit Songs wie ‚ The Spirit’ und ‚Dethrone Tyranny’ gleich in die Vollen.

Das Publikum ist hin und weg, singt, tanzt und trinkt Bier, während Kai sich noch darüber freut endlich wieder zu Hause zu sein und das bei schönem Wetter. Und das ist in Hamburg allerdings eine Seltenheit. Ein besonderes Schmankerl ist bei Gamma Ray immer ein Helloween-Cover, welches der Ex-Helloween-Sänger Kai Hansen zum Besten gibt. Dieses Mal erklingen nicht die Töne von ‚I Want Out’, sondern ‚Future World’ wird in die Gitarren geschmettert.

Der Sound ist prima und die Stimmung ausgelassen. Besser kann ein Support nicht laufen. Daumen hoch.

Nach einer Bier-, Toiletten- oder Raucherpause begeben sich alle wieder vor die Bühne. Auch wenn das Konzert nicht ausverkauft ist, fühlt es sich dennoch so an. Alles schiebt und quetscht sich nach vorn. Doch jede Anspannung verfliegt, als die ersten Töne von Helloween aus den Boxen krachen. Los geht es mit ‚Eagle Fly Free’ gefolgt von ‚Nabataea’, dem Opener der aktuellen Scheibe STRAIGHT OUT OF HELL.

Witzelnd begrüßt Kürbiskopf Andi Deris die Fans: „Gestern musste ich erst einmal meine Stimme im Alsterhaus mit ein paar Drinks ölen. Wie man sieht hat es funktioniert.“ Na dann: Prost. In gewohnt fröhlicher Power-Metal-Atmosphäre werden aus einem riesigen Fundus neben alten Klassikern, wie ‚I’m Alive’ oder neuen Stücken wie ‚Where The Sinners Go’ vor allem die aktuellen Songs ausgewählt, welche vom Publikum dankend angenommen werden.

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Bei ‚Live Now’ werden die klassischen Singsangspiele angestimmt und das Publikum singt und schreit erfolgreich mit bevor zu ‚Hold Me In Your Arms’ Gitarrist Sascha Gerstner die Akustikklampfe zückt. Schmusig geht es auch mit der folgenden Powerballade ‚If I Could Fly’ weiter. Zum Abschluss des offiziellen Sets wird mit ‚ Power’ noch einmal ordentlich Gas gegeben. Doch die Knaller wie ‚Dr Stein’  oder ‚Are You Metal?’ lassen nicht lange auf sich warten.

Ein besonderes Highlight zeigen „Gammaween“ in den beiden letzten Stücken. In einem euphorisierendem Medley stürmt Kai Hansen kurzerhand mit auf die Bühne und lässt alte Zeiten hochleben. Andi Deris überzeugt derweil mit einem modischen Zylinder und auch der Rest der Kürbisköpfe hüpft erfreut über die Bühne. Mit ‚I Want Out’ kommen nun aus die restlichen Gamma Ray Musikanten auf die Bühne und alle feiern gemeinsam eine richtige Happy-Metal-Party.

Doch nun ist auch wirklich Feierabend. Sämtliche Power ist verspielt, sowohl Bands als auch Fans sind zufrieden und entschwinden in die kühle Frühlingsnacht. Ahoi.

Setlist Helloween

Intro
Eagle Fly Free
Nabataea
Straight Out Of Hell
Where The Sinners Go
Wainting For The Thunder
Falling Higher
I’m Alive
Live Now!
Hold Me In Your Arms
If I Could Fly
Hell Was Made In Heaven
Power
Are You Metal?
Dr. Stein
Medley (‚Helloween’/’How Many Tears’/’Heavy Metal Is The Law’)
I Want Out

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