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Heaven Shall Burn

Im Pit bei: In Flames + Black Temple

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In Flames machen sich in diesem Herbst vergleichsweise rar: Insgesamt sind die Schweden nur drei Mal in Deutschland zu sehen. Das Batschkapp ist bei solchen raren Daten natürlich restlos ausverkauft und bereits bei der Vorband Black Temple stapelt sich das Publikum regelrecht in der Halle.

Der Noise-Hardrock der Schweden klingt anfangs etwas verstörend, dennoch kann die Band durch ihre Spielfreude das Publikum teilweise animieren. Die Show wird auch im Laufe des Auftrittes immer verrückter und eine Prise Love & Peace dümpelt durch den Raum; sehr unterhaltsamer Auftritt.

Kurze Zeit später starten In Flames mit ‘Everything´s Gone’ und ‘Alias’ in den Abend und sorgen sofort für ein moshendes Publikum. Der Funke springt ab dem ersten Ton auf das Publikum über und man merkt auch In Flames eine überschwängliche Spielfreude an – gute Vorrausetzungen also für die knapp 23 Songs heute Abend. Unterstützt von einer fetten Lichtinstallation geht es quer durch jede Bandphase, besonders kommen die alten Fans mit Perlen wie ‘Bullet Ride’, ‘Food For The Gods’ oder ‘Ordinary Story’ auf ihre Kosten.

Die Anschläge von Paris sind aber auch an In Flames nicht spurlos vorbeigegangen, darum formuliert Anders Friden ein deutliches Statement, sich keinesfalls unterkriegen zu lassen.

Ähnlich ist dann auch die Performance der Band, die mit 120% durchgehend aufs Gas drückt. Das Publikum nimmt dies natürlich dankbar an, das einzige Problem hierbei ist allerdings die Körperdichte des Publikums; Köpfe schütteln oder Bier holen entwickelt sich schnell zum kuscheligen Abenteuer. Traurig wird es dann später mit dem Abschied vom Drummer Daniel Svensson nach 17 Jahren In Flames, dafür gibt es aber noch mächtig Applaus von den Fans.

In Flames legen nun zum Ende noch mit ‘Cloud Connected’, ‘Where The Dead Ships Dwell’, ‘Deliver Us’ und ‘Paralyzed’ nach und hinterlassen nach ‘My Sweet Shadow’ ein erschöpftes, aber glückliches Publikum.

  • Setlist In Flames:
    1. Jester’s Door
    2. Everything’s Gone
    3. Alias
    4. Darker Times
    5. Siren Charms
    6. Black & White
    7. Pinball Map
    8. Disconnected
    9. Leeches
    10. Like You Better Dead
    11. Bullet Ride
    12. Only for the Weak
    13. Food for the Gods
    14. Ordinary Story
    15. Crawl Through Knives
    16. Satellites and Astronauts
    17. The Hive
    18. Take This Life

    Zugabe:

    1. Cloud Connected
    2. Where the Dead Ships Dwell
    3. Deliver Us
    4. Paralyzed
    5. My Sweet Shadow


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