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Im Pit bei: Rise Against, Pennywise und Emily’s Army

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Als Emily’s Army die Bühne gegen 19:30 betreten ist die Halle schon gut gefühlt und das Publikum voller Erwartung auf den kommenden Abend. Mit ihrem, wie sie es selbst nennen, Beach Pop geben die drei Oaklander alles um die Masse anzuheizen und auf den Rest des Events vorzubereiten. Mit Songs wie ‚Broadcast This‘ oder ‚Alien’s Landing‘ liefert die Band eine solide Show und sind somit zu Recht die passende Wahl um auf Pennywise und Rise Against vorzubereiten. Nach ca. 25 Minuten ist der ganze Spaß vorbei und Emily’s Army hinterlassen eine zufriedene Crowd.

Eine Umbaupause, die einem wie eine Ewigkeit vorkommt, später entern Pennywise aus Kalifornien die Bühne und beginnen mit einem Smasher: Der Song ‚Pennywise‘ schreit aus den Lautsprechern und jeder vor der Bühne weiß sofort, was Phase ist. Ein wildes Gerangel und laute Gesangschöre durchdringen die Venue – Niemand scheint still zu stehen und ab der ersten Minute gehört alles, ab einer Raumhöhe von 1,80m den Crowdsurfer, welche sich durch die Halle tragen lassen.

Alles scheint zu stimmen: die Band ist gut drauf, die Masse ist gut drauf, nur der Sound lässt hier und da zu wünschen übrig. Aber wen interessiert dieser Aspekt bei dieser Show? – Richtig! Niemanden! Die Menge tobt und feiert jeden einzelnen Song ab. ‚Same Old Story‘, ‚Society‘ oder ‚Do What You Want‘. Hier wird alles geboten und jeder ist zu frieden. Das merkt man vor allem an einem Punkt der Show: Nach der Aufforderung von Sänger Jim Lindberg, dass alle die Location mit „Rise Against“-Rufen ausfüllen, passiert etwas, was er wohl nicht erwartet hat: Anstatt seine Rufe zu erwidern, bricht ein riesiger Chor aus, der „Pennywise“ gröhlt. Das war wohl nicht Lindbergs Plan, aber zufrieden ist er dennoch. Ein schöner Moment für eine Support-Band.

Als letzten Song geben die vier noch die von allen ersehnte ‚Bro Hymn‘ zum Besten und lassen die Halle für diesen Abend zum letzten Mal mit einem ihrer Chöre zurück. Noch einmal bricht völliges Chaos aus. Nachdem der Song gespielt und die Band die Bühne verlassen hat, stellt sich aber noch keine Ruhe ein. Immer noch ertönt die Melodie der ‚Bro Hymn‘ aus dem Publikum. Bis sie dann nach Minuten verstummt und die Macht der Musik wieder an die Change-Over-Tracks abgibt.


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