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Im Pit bei: Schandmaul + Die Kammer

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Der Abend steht im Zeichen des Folk Rocks, Schandmaul ist zu Gast in Wiesbaden und hat das neue Album UNENDLICH mit im Gepäck. Die Band hat Wiesbaden in den letzten Jahren eher gemieden, dies war sicherlich ein Fehler, denn der Schlachthof platzt bereits aus allen Nähten als der Support Die Kammer (ehemals Chamber) den Abend eröffnet.

Der debile und morbide Rock kann sehr schnell überzeugen und die Hymen `The Orphange´ oder `Hither & Thither´ bleiben als dauerhafter Ohrwürmer direkt im Kopf hängen. Die Band schafft es geschickt die Menge schon etwas zu erwärmen, was im Hinblick auf Schandmaul sicherlich auch nicht leicht ist.

Kurze Zeit später leiten Schandmaul mit `In Deinem Namen´ ihren Auftritt ein, mancher Fan schaut hier mehr als verwundert als plötzlich Tobias Heindl von Fiddler’s Green über die Bühne fegt. Kurze Zeit später erfolgt die Erklärung; die eigentliche Vertretung für Anna Katharina Kränzlein (Babypause) Ally the Fiddle ist kurz nach dem Soundcheck zusammengebrochen und im Krankenhaus gelandet. Eigentlich ein Super-GAU für Schandmaul, ohne Geige aufzutreten, aber Tobias Heindl konnte kurze Zeit vor dem Konzert in Wiesbaden einspringen.

Perfekte Voraussetzungen also um eine knapp 25 Songs umfassende Setlist zu bestreiten. Schandmaul geben von Beginn an mächtig Gas und reißen das Publikum vom ersten Song an mit. Das Material von der UNENDLICH-Scheibe erweist sich hier als äußerst tanzbar, wobei sich `Der Teufel hat den Schnaps gemacht´ als Partysong und `Euch zum Geleit´ zur melancholischen Hymne herauskristallisiert.

Das Konzert wird dabei von vielen Scherzen und nachdenklichen Ansprachen begleitet, so auch die direkte Ansage gegen Rechts mit `Bunt und nicht Braun´. Wiesbaden feiert die Songs hemmungslos ab und lässt Schandmaul am Ende erst nach fünf Zugaben von der Bühne, die Band hat sich den Ruf als einer der besten Deutschen Livebands wieder redlich verdient.


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