Toggle menu

Metal Hammer

Search

Im virtuellen Pit bei: Suicide Silence

von
teilen
mailen
teilen

Kaum aktuelle Nummern

Obwohl Suicide Silence mit BECOME THE HUNTER in diesem Jahr ein neues Album veröffentlichten, spielen sie sehr wenig Lieder dieser Platte; eins davon – ‘Skin Tight’ – wird während des Auftritts sogar vom Publikum in die Setlist gewählt. Zwischen den einzelnen Nummern werden – damit sich das Ganze vielleicht nicht zu kurzweilig anfühlt – immer wieder sehr bunte Einspieler platziert: Da geht es um ein Wörterbuch für Menschen mit einem besonders brutalen Wortschatz oder eine Mini-Meditationsrunde mit Gitarrist Heylmun. Die Videos wirken dabei wie sketchhafte Werbeclips, die zwar ganz amüsant sind, aber die Stimmung immer wieder ein bisschen kaputt machen. Und das, obwohl das Aufkommen der Konzert-Atmosphäre aufgrund der Virtualität leider eh schon schwierig ist.

Für das entsprechende Community-Gefühl, kann man sich im Chat anmelden und mit anderen „Besuchern“ interagieren, die das Geschehen – zum Glück nicht allzu exzessiv – mit ihren Kommentaren begleiten. Während des Sets können außerdem Fragen für die anschließende Q&A-Runde gestellt werden, oder aber: man shoppt direkt unter dem Live-Stream-Video am „Merch-Tisch“ ein paar exklusive Tournee-Klamotten oder lässt ein paar virtuelle Münzen ins Trinkgeld-Glas wandern.

Heimische Pit und eine ausklingende Plauderrunde

Damit die Fans sich während des Auftritts auch körperlich gefordert fühlen und nicht völlig in der Couch verschwinden, kommen immer mal wieder motivierende Ansagen, die zu heimischen Pits und Bewegung aufrufen – wie beispielsweise die Katzen-Wall-Of-„Death“, bei der man das Schmusetier in der einen Ecke des Raumes platziert, sich selbst in der anderen und sich liebevoll aufeinander „losgeht“.

Mit ‘Hold Me Up, Hold Me Down’ endet das eigentliche Konzert und es folgt nach kurzem Päuschen eine weitere halbe Stunde, in der die Band sich den Fragen ihrer Zuschauer widmet. Dabei erfährt man unter anderem, dass Bassist Daniel Kenny die Worte „Gute Laune“ als Tattoo trägt, dass Eddie in seiner Kindheit viel mit Barbies gespielt hat und dass Gitarrist Mark Heylmun wohl ganz passable Moonwalk-Moves drauf hat. Die Plauderrunde gibt einen sehr schönen Abschluss des Stream-Events. Selbst wenn solch eine virtuelle Tour das reale Live-Erlebnis keineswegs ersetzen kann, so sorgt es doch immerhin für ein wenig Konzert-Stimmung.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!


teilen
mailen
teilen
Die Lieblingsalben von Korn-Gitarrist Brian Head Welch

Längst hat Brian „Head“ Welch das neue Korn-Album THE ­PARADIGM SHIFT eingespielt, doch acht Jahre lang galt er als verschollen. Der Gitarrist verriet METAL HAMMER, was ihn neben seiner zwischenzeitlichen Christwerdung musikalisch bewegte und warum Metallica sich nicht zum Autofahren eignen. Die Lieblingsalben von Brian „Head“ Welch findet ihr oben in der Galerie. --- Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.
Weiterlesen
Zur Startseite