In Flames: „Wir werden nie ein Country-Album machen“

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Im Interview mit AltPress.com, verriet In Flames-Sänger Anders Fridén, wie die Band beim Songwriting vorgeht.

„Wir setzen uns nicht an einen runden Tisch und sagen, ‘Wir müssen dieses und jenes machen’. Es passiert einfach. Wir wollen einfach ein gutes Album machen. Wenn ich die Musik habe, gehe ich einfach mit ihr mit und ziehe mein Ding durch. Es ist als würde ich ein zu 80 Prozent fertiges Album bekommen, das ich dann mit meinen Farben und Pinseln fertigstelle. Björn und ich sagen nicht einfach, ‘Wir sollten so einen Song machen und dann den nächsten’. Es muss sich gut anfühlen. Wir schauen auch nicht darauf was andere Bands machen oder was die Leute finden, was wir machen sollen.“

„Ich denke wir sind die schlimmste Band für die A&R-Manager. Das muss echt gruselig sein.“

„Ich bin im Vorhinein von meiner Plattenfirma gefragt worden, ob wir Songs haben und ich habe gesagt, ‘Ja natürlich haben wir Songs. Keine Sorge’. Hatten wir aber nicht. Wir lassen niemanden in unsere Studios außer unsere Produzenten. Freunde kommen und gehen aber die haben nichts zu sagen.“

„Wir haben keine Plattenfirma die uns vorschreibt, was wir zu tun haben. Wir bleiben immer bei dem was unser Herz uns sagt und dass sind Melodie und Aggression. Wir packen die Dinge immer so an. Ich will unsere Hörer immer etwas herausfordern. Sie sollen nicht wissen, was sie erwarten wird. Auf jeden fall bekommen sie in irgendeiner Weise In Flames, aber ich wollte nichts wie WHORACLE oder JESTER RACE Teil 2 machen.“

„Wir sind keine Band die großartig etwas plant. Es ist einfach Rock’N’Roll, Metal. Lasst uns einfach machen was wir wollen.“

„Als ich in die Metal-Szene kam, hörte ich zum ersten Mal von Punk-Rock und Metal und dachte, ‘Whoa ist das toll! Es gibt keine Regeln und ich kann machen was ich will!’. Doch als ich dann anfing in Bands zu spielen, erzählte man mir von all diesen Regeln. Was? Ich kann doch nicht tun was ich will? Ich muss mich wie jemand aus dieser Szene verhalten? Ich kann mich nicht in diese Richtung orientieren? In meinen Augen kannst du machen was du willst, aber eines verspreche ich dir: Wir werden nie ein Country-Album machen.“

Auch über seinen Gesang sprach der Frontmann in dem Interview:

„Ich musste es diesmal einfach so machen wie ich es getan habe. Ich liebe es immernoch live zu screamen. Du bekommst so viel Energie von deinen Fans. Aber vor diesem Mikrofon im Studio fühlt es sich einfach nicht gut an. Bei manchen Songs tue ich es noch, aber viele der anderen Songs sind in einem anderen Stil gesungen. Es war eine bewusste Entscheidung. Ich habe das getan, weil die Songs das gebraucht haben. Das heißt nicht, dass ich garnicht mehr screamen werde. Ich liebe es immernoch. Wahrscheinlich werde ich es auf einem anderen Album anders machen und vielleicht wird es in zwei Jahren etwas aggressiver sein.“

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