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Iron Maiden – live

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Unverständliche Blicke dann vor der Bühne: Der Metalcore von Rise To Remain haut hier niemand von den Socken. Bruce Dickinsons Sprössling als Frontmann hin oder her.

Ganz im Gegensatz dazu die Hauptattraktion des Abends: Iron Maiden. Bereits beim musikalischen Startschuss ʻSatellite 15…The Final Frontierʼ hält es keinen mehr in den Sitzen. Schon jetzt wird klar: Der druckvolle Sound hebt die Live-Versionen der aktuellen Kompositionen auf ein anderes Level, als auf Album. Nachzuhören beim folgenden THE FINAL FRONTIER-Dreierpack (ʻEl Doradoʼ/ ʻThe Talismanʼ/ ʻComing Homeʼ), der nur durch den umjubelten Klassiker ʻTwo Minutes To Midnightʼ  unterbrochen wird.

Doch das Auge isst ja bekanntlich auch mit. Und wie! Neben den beiden Leinwänden und dem thematisch zu jedem Song (!) wechselnden Backdrops, sorgt vor allem die einer Raumstation nachempfundene Bühne für den ein oder anderen Aha-Effekt. Bruce Dickinsons Reise-Anekdoten in dieser futuristischen Atmosphäre zu lauschen, erfordert zwar Eingewöhnungszeit, spricht aber für die gelöste Stimmung innerhalb der Band. Genauso wie das hyperaktive Stageacting von Gitarrist Janik Gers, der bei ʻThe Evil That Men Doʼ sogar ein Tänzchen mit Maskottchen Eddie wagt.

Und die Zuschauer? Passen sich der guten Laune ihrer Helden nahtlos an. Was bleibt ihnen bei dem Hit-Feuerwerk auch anderes übrig? Vom traditionell mit England-Banner dargebotenen  ʻThe Trooperʼ, über die Pogo-Pit-Premiere in Form von ʻFear Of The Darkʼ  bis hin zur Band-Hymne ʻIron Maidenʼ, bei der sich Eddie noch einmal überdimensional hinter dem Schlagzeug präsentieren darf, folgt ein Klassiker nach dem anderen. Ganz zu schweigen vom lautstark herbeigeforderten Zugabentrio (ʻThe Number Of The Beastʼ/ ʻHallowed By Thy Nameʼ/ ʻRunning Freeʼ), das den Stimmbändern der Fans noch einmal alles abverlangt. So kann es ruhig weitergehen.

Setlist Frankfurt

Satellite 15…The Final Frontier
El Dorado
Two Minutes To Midnight
The Talisman
Coming Home
Dance Of Death
The Trooper
The Wicker Man
Blood Brothers
When The Wild Winds Blows
The Evil That Men Do
Fear Of The Dark
Iron Maiden

The Number Of The Beast
Hallowed Be Thy Name
Running Free

Alles, aber wirklich alles, was es zur Tour von Iron Maiden zu erzählen gibt, findet ihr in natürlich in der METAL HAMMER-Printausgabe. Am Kiosk eures Vertrauens!

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Blaze Bayley: "Bruce Dickinson hat mir immer geholfen."
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Bekanntermaßen stand Blaze Bayley von 1994 bis 1999 bei Iron Maiden am Mikro und sang die beiden wenig berühmten Alben THE X FACTOR (1995) und VIRTUAL XI (1998) ein. Danach erfolgte - auch aufgrund gesundheitlicher Probleme - eine einvernehmliche Trennung mit den britischen Heavy Metal-Legenden, und Bayleys Vorgänger wurde direkt wieder sein Nachfolger. Dass auch zwischen den Frontmännern niemals böses Blut floss, hat Blaze Bayley in einem aktuellen Interview eben erst wieder bestätigt: "Ich kenne Bruce schon sehr, sehr lange. Videodreh im Flugsimulator Schon zu Zeiten meiner ersten Band Wolfsbane habe ich ihn kennengelernt und wir haben Kontakt gehalten. Auch…
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