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Jake E. Lee will das Leben wieder genießen können

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Am 15. Oktober 2024 wurde Jake E. Lee beim morgendlichen Spaziergang mit seinem Hund Coco angeschossen. Drei Kugeln trafen den einstigen Gitarristen von Ozzy Osbourne. Glück im Unglück: Keine der Kugeln verletzte Lee tödlich. Auch Coco blieb unversehrt und ist mit einem Schrecken davongekommen. Ziemlich genau neun Monate später sind die körperlichen Verletzungen verheilt. Die seelischen Schäden benötigen jedoch ein bisschen mehr Zeit.

Verdrängung

Im Interview mit Jim Florentine und Jim Norton von der SiriusXM-Show „Ozzy’s Boneyard“, wurde Jake E. Lee gefragt, ob sein Gitarrenspiel durch den Vorfall im letzten Herbst beeinträchtigt wurde. „Ich hatte vorher schon ein paar Jahre lang nicht Gitarre gespielt, weil mich mein Handgelenk wegen Arthritis so wahnsinnig machte“, erklärt Lee. „Endlich ließ ich Röntgenaufnahmen machen, und die sagten, es sei kein Knorpel mehr vorhanden. Daher reibt sich Knochen an Knochen, wann immer ich es bewege. Es fühlte sich nicht gut an. Also begann ich mit der Reha. Es brauchte viel Training und Dehnung, und es wurde immer besser. Und dann ging ich mit meinem Hund spazieren…“

Auf die Frage, ob der Vorfall seine Lebenseinstellung verändert habe, antwortet Lee: „Ein bisschen… Ich will nicht daran denken. Nachdem ich angeschossen wurde, habe ich ein bisschen darüber nachgedacht und dann gemerkt, dass das nicht gesund ist. Also habe ich es sozusagen verdrängt und nicht mehr so viel darüber nachgedacht. Denn ja, die Welt wurde nach dieser Nacht düsterer, gefährlicher und nicht mehr so lustig.“ Zumindest vorerst hat der Gitarrist einen Weg für sich gefunden, damit umzugehen, weshalb er hinzufügt: „Die Welt wird wieder so, dass ich sie genießen kann.“

Aufatmen

Ende Juni schrieb Jake E. Lee in einem Post via Facebook, dass er am 5. Juli beim „Back to the Beginning“ dabei sei und, dass er sich riesig darauf freue. Allerdings bedeute das auch, „dass Coco um 7:00 Uhr aufstehen muss“, um Herrchen live im Fernsehen zu erleben. Der Vierbeiner war letztlich bestimmt erfreut zu sehen, wie Lee frenetisch auf der Bühne empfangen wurde. Beinahe beiläufig erwähnte Lee: „Übrigens: Die beiden, die mich angeschossen haben, wurden gefasst und müssen sich nächsten Monat der Verurteilung stellen. Die Waffe wurde mit zwei früheren Morden in Verbindung gebracht, daher ist mein Fall fast nebensächlich. Sie werden für lange Zeit von der Bildfläche verschwinden.“

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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