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James LaBrie schlug Angebot von Iron Maiden aus

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In einem neuen Interview mit „The Metal Voice“ (siehe Video unten) hat Dream Theater-Sänger James LaBrie verraten, dass ihn Iron Maiden einst fragten, ob er bei ihnen als Sänger einsteigen will. Das Angebot kam Anfang der Neunziger Jahre, als Bruce Dickinson anfing, seine Solokarriere zu verfolgen. LaBrie war eigenen Angaben zufolge vollkommen überrascht angesichts dieser Avance und konnte es sich überhaupt nicht vorstellen, in Dickinsons Fußstapfen zu treten.

Unmoralisches Angebot

„Zu der Zeit schaute sich das Management von Iron Maiden uns an“, erzählt der Dream Theater-Sänger. „Sie überlegten, ob sie uns auch managen. […] Dabei muss man bedenken, dass ich in einer sehr bizarren Situation war. Wir von Dream Theater hatten bereits unser 1992er-Album IMAGES AND WORDS aufgenommen und suchten nach einem Management. Wir machten uns bereit und wollten eine Tour zusammenstellen und rausgehen. Der Rest der Jungs spielte Darts. Rod Smallwood [Maidens Manager — Anm.d.A.] und sein Assistent Merck nahmen mich beiseite. Er sagte: ‚Ich möchte nur etwas in den Raum stellen. Was hältst du davon, der Sänger von Iron Maiden zu sein?‘

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Ich meinte nur: ‚Was? Worüber reden wir hier? Ich bin verwirrt. Bist du nicht aus dem Grund hier, weil du vielleicht anfängst, Dream Theater managen? Oder bist du hier, weil du mich dazu bringen willst…?‘ Ich hatte wie gesagt schon das Album eingesungen. Kannst du dir vorstellen, wie bizarr das war? Wie dem auch sei — ich sagte einfach: ‚Nein. Auf keinen Fall. Weißt du warum? Ich sage dir, warum. Dream Theater. Deswegen. Basta.'“ Anschließend führte LaBrie an, er habe früher schon einmal einen Sänger in einer anderen Band ersetzt. Dabei habe er sich jedoch stets so gefühlt, als ob er fremde Lieder singe und nicht etwas, das er selbst erschaffen hat. Das Lager von Iron Maiden habe vollstes Verständnis gezeigt. Anschließend rekrutierten die Eisernen Jungfrauen Wolfbane-Sänger Blaze Bayley.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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