Der frühere Megadeth– und aktuelle Kings Of Thrash-Gitarrist Jeff Young werkelt seit geraumer Zeit an seinem Soloalbum REVOLUTIONS. Laut eigener Aussage befindet er sich dabei in den letzten Zügen der Fertigstellung. Die große Bühne will er damit jedoch weniger sich selbst, sondern seinen Mitmusikern bereiten.
Langatmiger Schaffensprozess
„Der Prozess begann mit einer konkreten Absicht, aber ohne Bedingungen oder Zeitlimit. Ziel war es, einen frischen Sound zu kreieren und dabei Einflüsse und Fähigkeiten einfließen zu lassen, die ich über die Jahre gesammelt habe“, kommentierte Young in einem Beitrag auf Facebook. „Ich wollte keine Band gründen, sondern mit den besten Musikern zusammenarbeiten, die ich finden konnte. Und in dieser Hinsicht hatte ich wirklich Glück. Ich sage meinen engen Freunden und Kollegen immer wieder: ‚Lasst mich erst mal beiseite und hört euch all diese kreativen Köpfe an, die ihre einzigartigen Talente eingebracht und mir dabei geholfen haben, diese Songs zu etwas Magischem zu formen.‘
Wir stehen kurz vor dem Abschluss der Aufnahmen und des Mixings für dieses Lebenswerk. Dieses Album ist praktisch von selbst entstanden. Einfach nur, indem ich beschlossen habe, nichts zu überstürzen, sondern den Songs zu erlauben, sich quasi von selbst zu schreiben, auf die passenden Musiker zu warten und so viel wie möglich aufzunehmen. Dabei bin ich stets den klassischen analogen Aufnahmemethoden treu geblieben. Und dadurch spiegeln die Songs nicht nur meine Entwicklung als Musiker, Songwriter und Produzent wider, sondern der Hörer lernt ebenso die Musiker und Einflüsse kennen, die mir glücklicherweise auf meinem Weg begegnet sind.“
Sound-technisch verspricht Jeff Young ein Abbild der Entstehungsumstände sowie die währenddessen statt gefundene persönliche Wandlung. „Klanglich gesehen hat sich der eigentliche Prozess des Musikaufnehmens in den letzten zehn Jahren drastisch verändert“, sagte der Gitarrist. „Jeder Song auf dem Album ist wie eine eigene Zeitkapsel oder ein eigener Film. Auf dieser Reise kann der Hörer genau hören, wo ich in einem bestimmten Jahr stand und wie weit die Audiotechnik zu diesem Zeitpunkt fortgeschritten war.“
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