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Johan Hegg: Streaming-Dienste bezahlen Bands zu schlecht

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In einem aktuellen Interview mit dem australischen Wall Of Sound äußerte sich Amon Amarth-Sänger Johan Hegg nicht nur über das aktuelle Album BERSERKER, sondern auch über das nach wie vor allgegenwärtige Thema Streaming.

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Hegg sieht diesbezüglich eine Problematik auf mehreren Seiten. „Rein technisch gesehen könnte das Streaming eine gute Sache sein. Aber eines der Probleme heutzutage ist, dass Firmen wie Spotify oder Apple Music, welche die Musik den Fans zugänglich machen, den Musikern und Bands leider nicht einmal ansatzweise genug bezahlen.

Es ist eben so. Und für uns als Bands gibt es auch leider keine wirkliche Alternative. Denn wenn wir unsere Musik nicht zum Streamen freigeben, laden sich die Leute sie illegal aus dem Internet, was umso mehr schmerzt.“

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Auch Amon Amarth müssen Rechnungen bezahlen

Als Künstler stecke man demnach momentan in der misslichen Lage, damit umgehen zu müssen, erklärt Hegg weiter. „Eine der Gefahren dabei ist, dass wenn Musiker keine gerechte Bezahlung erhalten, es für neue Bands schwieriger ist, ausreichend Zeit für ihre Kunst widmen zu können.

Wenn man kaum Geld dafür bekommt, wie soll man das dann weitermachen? Die Leute vergessen das manchmal. Ja, es ist eine Leidenschaft. Es ist Kunst. Aber gleichzeitig auch ein Job, und Künstler müssen auch ihre Rechnungen bezahlen. Die aktuelle Lage ist echt diffizil. Aber hoffentlich wird sich bald etwas ändern.“

BERSERKER erschien am 3.5.2019 via Metal Blade Records. Der Nachfolger des 2016er-JOMSVIKING wurde in den Sphere Studios in Nord-Hollywood, Kalifornien, mit Produzent Jay Ruston (unter anderem Anthrax, Steel Panther, Uriah Heep und Stone Sour) aufgenommen.

Thomas Sonder schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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