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John Sykes (Thin Lizzy, Whitesnake) lebt nicht mehr

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Die britische Hard Rock-Szene trauert um eine Legende: Gitarrist John Sykes hat das Zeitliche gesegnet. Der Musiker mischte unter anderem bei Thin Lizzy, Whitesnake, Tygers Of Pan Tang und Blue Murder mit. Nach einem auszehrenden Kampf gegen den Krebs ist der Musiker nun im Alter von 65 Jahren verstorben.

Eigener Kopf

„Mit großer Trauer teilen wir mit, dass John Sykes nach einem hart ausgetragenen Kampf mit Krebs gestorben ist“, heißt es im zugehörigen Statement in den Sozialen Medien. „Vielen werden ihn als Mann mit außergewöhnlichem musikalischem Talent in Erinnerung behalten werden. Jenen, die ihn nicht persönlich kannten, sei gesagt: Er war ein umsichtiger, freundlicher und charismatischer Mann, dessen Anwesenheit den Raum erhellt hat. Sicher marschierte er zum Takt seiner eigenen Trommel und hat immer Außenseiter unterstützt.

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In seinen letzten Tagen sprach er von aufrichtiger Liebe und Dankbarkeit für seine Fans, die ihm während all dieser Jahre treu geblieben sind. Während die Wirkung seines Verlusts umfassend und die Stimmung finster ist, hoffen wir, dass das Licht seines Andenkens den Schatten seiner Abwesenheit auslöschen wird.“ Das letzte musikalische Lebenszeichen von John Sykes war der Song ‘Out Alive’ im Jahr 2021, der auf seinem lang erwarteten Soloalbum SY-OPS enthalten sein sollte, das jedoch nie erschien. Zuvor kündigte er die Zusammenarbeit mit dem Label Golden Robot Records auf.

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Am bekanntesten dürfte Sykes für seine Arbeit bei Whitesnake sein, für welche er auf dem Band-betitelten 1987er-Album mitwirkte. Hier gehen neun Co-Writing-Credits auf sein Konto — unter anderem für die Hits ‘Still Of The Night’ und ‘Is This Love?’. Das Ganze nahm jedoch ein unschönes Ende, als David Coverdale ihn zusammen mit Bassist Neil Murray und Drummer Aynsley Dunbar aus Band warf, bevor die Platte überhaupt rauskam und durch Musiker ersetzte, die seiner Meinung nach besser in Musikvideos auf MTV funktionierten.

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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