Jon Schaffer von Generalbundesanwalt verklagt

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Iced Earth-Frontmann Jon Schaffer hat einen Deal mit der Staatsanwaltschaft bezüglich seiner Haftstrafen geschlossen. Doch das hält Karl Racine, den Generalbundesanwalt des District of Columbia, nicht davon ab, 31 Mitglieder der extremistischen Gruppen Oath Keepers und Proud Boys zu verklagen. Unter diesen Personen befindet sich auch Schaffer. Racines Ziel: die Millionen an US-Dollar wieder reinzuholen, die Washington ausgegeben hat, um die Stadt während des Sturms auf das Capitol am 6. Januar 2021 zu verteidigen.

Keine Touristen, keine Patrioten

Laut der am Dienstag, den 14. Dezember eingereichten Klageschrift hätten die besagten 31 Personen sich „dazu verschworen, den District zu terrorisieren“. Ihre Taten seien ein „koordinierter Akt des heimischen Terrorismus“. Im Interview mit der Washington kommentierte Generalbundesanwalt Racine: „Ich denke, der Schadenersatz ist beträchtlich. Wenn es so kommt, dass diese Individuen und Entitäten bankrott machen oder sie in finanzielle Gefahr geraten, dann soll es so sein.“ Racine strebt die maximalen vom Gesetz vorgesehenen Schadenersatzbeträge an. In einer Pressekonferenz sagte er: „Die Angeklagten, wie sie alle wissen, waren weder Touristen noch haben sie patriotisch gehandelt. Sie waren Mitglieder einer Bürgerwehr, Mitglieder eines Mobs, Aufständische, die danach getrachtet haben, die Freiheiten unseres Landen zu zerstören.“

In der Klageschrift heißt es, Jon Schaffer sei „ein Gründungs- und lebenslanges Mitglied der Oath Keepers“. Der Iced Earth-Frontmann wurde im April auf Kaution sowie unter diversen strengen Auflagen freigelassen. Zuvor hatte sich der Musiker schuldig bekannt, am 6. Januar 2021 beim Sturm auf das U.S. Capitol mitgewirkt zu haben — und zwar in zwei Punkten: Störung einer offiziellen Sitzung des Kongress‘ sowie das Eindringen in den eingeschränkten Capitol-Bereich im Besitz einer gefährlichen Waffe. CNN zufolge haben sich die Strafverfolger und die Anwälte von Schaffer darauf verständigt, dass er dafür zwischen dreieinhalb und viereinhalb Jahren Gefängnis bekommt – abhängig davon, wie ergiebig die Kooperation ist. Ohne Deal hätten ihm bis zu 30 Jahren Knast  gedroht.

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