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Judas Priest: Rob Halford kämpfte gegen Prostata-Krebs

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Judas Priest müssen derzeit einen Tiefschlag nach dem anderen hinnehmen. Erst kürzlich hatte Gitarrist Richie Faulkner eine Aortendissektion, nun offenbarte Frontmann Rob Halford, dass er Prostata-Krebs hatte. Die gute Nachricht: Der 70-Jährige scheint die Krankheit überwunden zu haben.

In einem aktuellen Interview mit „Heavy Consequence“ plauderte der Metal-Gott unverblümt darüber. „Ich hatte meinen kleinen Krebskampf vor einem Jahr“, erzählt die Judas Priest-Ikone. „Das habe ich überstanden. Und jetzt geht er zurück, Gott sei Dank. Das passierte, als wir alle im Lockdown waren. Dinge geschehen aus einem Grund, zumindest was den zeitlichen Ablauf der Ereignisse angeht. Ich fühle nichts außer Dankbarkeit an diesem Punkt in meinem Leben, weil ich immer noch das tue, was ich am meisten liebe.“

Martyrium

In einem neuen Kapitel der aktualisierten Auflage seiner Autobiografie ‘Ich bekenne’ hatte Rob Halford zuvor schon seinen Krebs erwähnt. So habe er die Krebsdiagnose bekommen, nachdem er zumindest ein paar Jahre Symptome gespürt habe. „Ich habe eine Kombination aus Schock, Schrecken und seltsamerweise Erleichterung gefühlt. Denn nun wusste ich es immerhin! ‚Werde ich ich sterben?‘ Das war alles, was ich denken konnte. Denn ich kenne Kerle, die an Prostata-Krebs gestorben sind. ‚Nein du wirst nicht sterben, Rob‘, sagte [mein Arzt] Dr. Ali.“ 

So unterzog sich Halford im Juli 2020 einer Prostatektomie, einer vollständigen Entfernung der Prostata inklusive angrenzendem Gewebe sowie Samenbläschen. Doch damit nicht genug: Anfang diesen Jahres fanden die Ärzte noch einmal Krebs beim Judas Priest-Sänger. Nach Strahlenbehandlungen im April und Mai galt er im Juni als krebsfrei. Letztendlich hatte Rob noch eine Appendektomie, bei der der Wurmfortsatz am Blinddarm entfernt wird, nachdem dort ein Tumor gefunden wurde. „Es war ein erschöpfendes Jahr, das kann ich nicht abstreiten. Aber ich bin erfreut, dass ich da durch gegangen bin. Ich fühle mich, als ob ich den gründlichsten TÜV hatte, den ein Metal-Gott haben kann.“

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