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K.K. Downing: Ausstieg bei Judas Priest war orchestriert

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K.K. Downing wurmt es bekanntlich immer noch, dass er nicht mehr bei Judas Priest spielt. Dies hat er nun in einem aktuellen Interview mit „Inside With Paulo Baron“ neu verargumentiert (siehe Video unten). Darauf angesprochen, dass er 2011 bei den Metal-Göttern ausgestiegen ist, sagte der 69-Jährige: „Es fühlt sich so an, als ob orchestriert wurde, dass ich nicht dabei bin.“

Zu später Rückzieher

„Nicht viele Leute wissen dies, aber im Winter 2010 trugen sich ein paar Dinge zu“, beginnt K.K. Downing seine Ausführungen. „Und das waren keine guten Dinge. Und ich war nicht glücklich. Ich fühlte, dass ich mehr Glaubwürdigkeit und Respekt verdiente. Und ich bin ein sehr stolzer Kerl. Also habe ich im Grunde das Handtuch geworfen. […] Aber ein paar Monate später habe ich meine Meinung geändert. Ich fing an, meine Meinung zu ändern. Das ist wie mit deiner Freundin oder deiner Frau. Ich war nie verheiratet, aber ich hatte eine Menge Streits mit meinen Partnern und Freundinnen. Aber nach einer Weile fragst du dich: ‚Oh, Gott, war es mein Fehler?‘

Ich habe mit Ian [Hill, Bassist – Anm.d.R.] im April 2011 gesprochen. Ich wusste, es wird eine Abschiedstour. Und das war alles, was ich aufgab. Nach einer Lebenszeit der Hingabe war es nur eine Abschiedstour. Aber dann sagte ich zu Ian: ‚Ich denke, ich habe einen Sinneswandel. Ich glaube, ich sollte die Tour machen.‘ Ich habe mit ihm darüber geredet. Und ich habe ihn gebeten, mir die Setlist zu schicken, an der sie gearbeitet hatten. Und dann schickte er mir die Setlist. Doch direkt am nächsten Tag gaben sie bekannt, dass ich bei der Band aussteige. Und dann war ich wirklich wütend. Ich schickte einen zweiten Brief – nicht so freundlich diesmal.“

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Als Sahnehäubchen fügt K.K. Downing noch an: „Also fühlt es sich für mich nicht wirklich so an, als ob ich die Band verlassen habe. Es fühlt sich so an, als ob orchestriert wurde, dass ich nicht dabei bin. Das ist das, was passierte. Dann wurde ich eine sehr wütende Person.“

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