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K.K. Downing: Judas Priest wollten sich auflösen

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Der einstige Judas Priest-Gitarrist K.K. Downing hat in einem neuen Interview behauptet, dass sich die Band im Jahr 2010 eigentlich auflösen und nur mehr eine Abschiedstournee spielen wollte (siehe Video unten). Doch auf die letzte Konzertreise habe er keine Lust gehabt, weshalb er früher ausgestiegen sei. Nachdem sich Rob Halford und Co. dazu entschieden hätten, doch weiterzumachen, sei ihm die Rückkehr verwehrt worden.

Das Ende der Band?

„Als ich 2010 aufhörte und meine Stimme nicht gehört wurde und ich sehr frustriert war, haben alle übereingestimmt, die Band zu beenden“, beginnt K.K. Downing seine Ausführungen. „Wir standen kurz davor, auf die ‚Epitaph‘-Tour aufzubrechen, was die finale Abschiedstournee war. Wir waren dabei, die Gruppe aufzulösen. Ich habe mich dazu entschieden, dass ich diese letzte Konzertreise nicht spielen will. Denn ich dachte, ich würde es nicht genießen, weil die Dinge in der Band nicht stimmten. Doch ich wollte es genießen. Alles hatte sich zugespitzt, und es war hässlich und nicht richtig. Und ich wollte, dass meine Stimme gehört wird, damit ich die Abschiedstournee genießen kann. Doch da das nicht passieren würde, bin ich vorzeitig von Bord gegangen. Es war das Ende.“

Dann fährt K.K. Downing fort: „Sie haben mir nicht gesagt, dass sie für weitere zehn Jahre weitermachen. Denn wir waren alle einverstanden, dass es das Ende war. […] Wir hatten all die Pressemitteilungen über das Ende von Judas Priest. Es sollte das Ende der Gruppe sein — egal, wie lang die Tour sein würde. Mein Ersatz kam nur für die Abschiedstournee rein, und das war’s. Diese Kerle sagten der Welt, dass ich mich aus der Band zurückziehe. Aber wir haben uns alle zurückgezogen. Ich habe die Pressemitteilungen hier als Datei.

Wir alle waren dabei, uns zur Ruhe zu setzen. Und sie haben der Welt nicht gesagt, dass ich ein paar Monate später meine Meinung geändert habe. Und ich habe mit Ian Hill darüber gesprochen, die nachfolgende Tour zu spielen.“ Doch Judas Priest hätten Downings Absichten ignoriert. „Die Geschichte wurde verändert. Und sie war seitdem verändert. Die Möglichkeit, dass ich womöglich wieder meine Rolle ausfülle — das wurde mir verweigert. Den Medien wurde das verwehrt, den Fans und der Geschichte.“

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