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King Crimson-Drummer Bill Rieflin verstorben

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Die Musikwelt hat einen weiteren Verlust zu beklagen: Schlagzeuger Bill Rieflin hat das Zeitliche gesegnet. Der US-Amerikaner verlor leider seinen Kampf gegen den Krebs. Er wurde 59 Jahre alt. In seiner bewegten Karriere trommelte er unter anderem für Ministry, R.E.M., Nine Inch Nails, die Revolting Cocks, KMFDM, Swans und King Crimson, denen er bis zu seinem Tod angehörte.

King Crimson-Gründer, -Mastermind und -Gitarrist Robert Fripp trauert auf Facebook. „Bill Rieflin ist von dieser Welt hinweg geflogen“, schreibt er. „Guten Flug, Bruder Bill! Mein Leben ist unermesslich reicher dadurch, dass ich dich kenne.“ Darüber hinaus haben sich auch Al Jourgensen und Ministry zu Wort gemeldet. Auf Twitter ist zu lesen: „Heute haben wir einen wundervollen Künstler, kolossalen Menschen und wesentlichen Teil von Ministrys Entwicklung und Erfolg verloren. Sichere Reise, mein Bruder, auf dem Weg zu deinem nächsten umfassenden Gig.“

Vielseitig und geschätzt

Bill Rieflin hatte sich zunächst einen Namen in der Industrial-Szene gemacht, wo er bei den Revoltings Cocks und Ministry zusammen mit Al Jourgensen spielte. Nach dem Ausstieg von Bill Berry bei R.E.M. im Jahr 2003 nahm er auf dem Drum-Hocker bei den Alternative-Rockern Platz und blieb dort, bis sich die Gruppe um Frontmann Michael Stipe 2011 auflöste. Seit 2013 spielte der in Seattle geborene Musiker dann auch bei King Crimson, wo er neben dem Schlagzeug noch Keyboard, Percussion und Mellotron bediente.

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Von seinem Ansehen innerhalb der Szene zeugt überdies, dass beispielsweise auch Nirvana-Bassist Krist Novoselic sein Beileid bekundet. „Es tut mir sehr leid, vom Tod von Bill Rieflin zu hören. Er war eine ehrliche Haut und ein exzellenter Musiker“, twitterte er.

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Riot: Original-Gitarrist Lou ‘L.A.’ Kouvaris verstorben

Die Metal-Welt hat einen weiteren Verlust zu beklagen. Wie die New Yorker Heavy Metal-Veteranen Riot via Facebook bestätigten (siehe unten), ist deren ursprünglicher Rhythmusgitarrist Lou ‘L.A.’ Kouvaris gestorben. Er wurde 66 Jahre alt. Über die Todesursache wurde bislang keine definitive Aussage gemacht. Laut Riot-Manager Giles Lavery habe Kouvaris jedoch Symptome von COVID-19,der Krankheit, die das Coronavirus hervorruft, gezeigt. In den sozialen Medien richteten Riot ein paar emotionale Worte an ihren einstigen Weggefährten: "Wir haben einen weiteren Bruder verloren. Lou hat auf dem allerersten Riot-Album ROCK CITY gespielt und ist mit der aktuellen Besetzung mehrere Male aufgetreten, denn wir sind eine…
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