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Kirk Hammett: Metallica haben vor dem Streaming gewarnt

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Die betagteren Semester unter den Lesern werden sich noch erinnern: Lars Ulrich machte sich Anfang der Nullerjahre extrem unbeliebt mit seinem Kampf gegen die Filesharing-Plattform Napster. Der Schlagzeuger und seine Band Metallica kamen dabei als geldgierige Rocker rüber. Dabei hatten sie ihre Fans zuvor noch angeregt, ihre Alben untereinander auf Kassetten zu tauschen.

Prophetische Eingebung?

Wenngleich Ulrich grundsätzlich sicher einen Punkt hatte: Eine Plattform, die das kostenlose Tauschen von Musik ermöglicht, deren Rechte sie nicht besitzt, schmälert die Einnahmen der Künstler. Dem Metallica-Drummer ging es um das Grundsätzliche. Nun hat sich das Musikgeschäft weiterentwickelt — und aus dem Filesharing ist das Streaming geworden. Bei Letzterem fällt zumindest bei den meisten Anbietern sehr wenig für die Musiker ab. Das checken auch zunehmend die Konsumenten — und so verändert sich auch die öffentliche Wahrnehmung des Streamings.

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Nun hat das britische „Classic Rock“-Magazin mit Metallica-Gitarrist Kirk Hammett auf den Wandel der Musikindustrie vom Filesharing zum Streaming angesprochen. „Wir haben jeden gewarnt, dass dies passieren würde“, erwiderte Hammett. „Wir haben jeden gewarnt, dass die Musikindustrie 80 Prozent ihres Nettowerts, ihrer Macht und ihres Einflusses verlieren würde. Wenn diese monumentalen Veränderungen kommen, ärgert man sich entweder einfach nur und kriegt nichts, oder man bewegt sich vorwärts. Es gibt definitiv einen neuen Weg, an Musik zu gelangen, aber dieser ist nicht so effektiv wie die Musikindustrie vor Napster. Aber wir haben das nun am Hals. Beide Seiten müssten sich irgendwie auf halbem Weg treffen — oder ein komplett anderes Modell kommt daher.“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Metallica doodlen durch Deutschland

Wer zuletzt ein Metallica-Konzert besuchte, bekam längst mehr als nur die größten Hits der Thrash-Titanen serviert. Seit Jahren gehört ein ganz spezieller Programmpunkt zum festen Inventar der Shows: die sogenannten „Doodles“. Dabei treten Kirk Hammett und Robert Trujillo ans Bühnenende und spielen eine meist stark abgespeckte Cover-Version eines Songs mit lokalem Bezug. Mal naheliegend, mal kurios, mal völlig absurd. Genau das macht den Reiz dieser Mini-Cover aus. Mal huldigen Hammett und Trujillo lokalen Helden, mal greifen sie tief in die Pop-Kultur-Kiste. Die Spannweite reicht von Thrash-Klassikern bis zu Songs, die man bei einem Metallica-Konzert niemals erwarten würde. Gerade in Deutschland…
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