Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo
Logo Daheim Dabei Konzerte

Upcoming: Maisie Peters

Weiterempfehlen!
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Mail Icon
  • Stunden
  • Minuten
  • Sekunden

Können digitale Spiele bald weiterverkauft werden?

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Spiele auf CD, DVD oder Blu-ray sind vor allem deshalb beliebt, weil sie sich in der Regel problemlos weiterverkaufen lassen. Nur die wenigsten Gamer zocken Spiele wirklich mehrmals durch und da bietet es sich nur an, durch den Weiterverkauf Platz im Regal zu schaffen und so den Geldbeutel wieder zu füllen. Wer Spiele hingegen rein digital bei Steam oder im PlayStation Store kauft, schaut hingegen in die Röhre. Denn digitale Spiele sind fest mit dem jeweiligen Account verknüpft, ein Weiterverkauf ist nicht möglich. Viele Gamer prangern diesen Umstand schon seit Jahren an und jetzt bekommen sie auch Rückendeckung von einem französischen Gericht.

Digitale Spiele: Weiterverkauf muss möglich sein

So hat das Pariser „Tribunal de Grande Instance“ laut französischen Berichten schon am 17. September entschieden, dass EU-Kunden auf Steam gekaufte Spiele weiterverkaufen dürfen. Das „Tribunal de Grande Instance“ ist vergleichbar mit deutschen Landgerichten und ein Zivilgericht in Frankreich. Laut einer Klage der französischen Verbraucherorganisation UFC-Que Chosir verstoßen die Nutzungsbedingungen von Steam gegen geltendes EU-Recht. Das „Tribunal de Grande Instance“ stimmte dem zu.

Valve wehrt sich

Doch natürlich sieht Valve, der Betreiber von Steam, das anders und will gegen das Urteil Einspruch einlegen. Das Urteil hat deshalb auch noch keine Auswirkungen auf den digitalen Weiterverkauf von Spielen, sondern Gamer müssen abwarten, bis eine finale Entscheidung vor Gericht getroffen wurde. Für den Fall, dass das Urteil dann in Kraft treten sollte, müsste Valve nicht nur seine Nutzungsbedingungen anpassen und den Weiterverkauf erlauben, sondern das Urteil könnte auch Auswirkungen auf andere digitale Stores haben.

Das Urteil könnte demnach den Online-Markt bzw. -Handel mit digitalen Spielen, so wie wir ihn kennen, gehörig umkrempeln. Das Gericht kam nämlich zum Entschluss, dass Steam gegen den Europäischen Binnenmarkt verstößt, Valve hingegen argumentiert so, dass Steam als Abo-Angebot betrachtet werden müsse. Das Pariser Gericht stimmte dem allerdings nicht zu, da für Steam keine Abogebühren fällig werden. Da Sony, Microsoft, GOG und Epic Games ähnliche Download-Stores wie Steam betreiben, dürfte das Urteil – sollte es in der jetzigen Form final werden –auch für die Digital-Angebote anderer Stores gelten.


teilen
twittern
mailen
teilen
Ärger um „DOOM Eternal“-Soundtrack: Marty Stratton von id Software meldet sich zu Wort

Wir erinnern uns: Fans, die die Collector’s Edition von „DOOM Eternal“ bestellt haben, erhielten Mitte April den Soundtrack zum Spiel als Download. In wenigen Wochen soll der Soundtrack zu „DOOM Eternal“ übrigens auch auf den gängigen Plattformen zum Kauf angeboten werden. Viele Spieler zeigten sich über die Dreingabe allerdings enttäuscht, da der Soundtrack sehr schlecht abgemischt sein soll. Alle Instrumente und Spuren wurden auf das gleiche Level angehoben, wodurch jegliche Dynamik und Nuancen verloren gehen. Ein Problem, das übrigens auch DEATH MAGNETIC von Metallica plagt. Als Komponist Mick Gordon auf Twitter darauf angesprochen wurde, lautete seine Antwort, dass er nur…
Weiterlesen
Zur Startseite