Toggle menu

Metal Hammer

Search
METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

L.A. Guns-Sänger sorgt mit rassistischem Kommentar zum Tod von Prince für Empörung im Netz

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Der Tod von Prince war auch für viele Metaller und Rocker ein Schock. So auch für die US-amerikanische Hard Rock-Band L.A. Guns, die zu Ehren des Verstorbenen eine Erinnerung an den einflussreichen Pop-Sänger mit dem Publikum teile. So weit, so OK. Mit einer zweifelhaften Ansage à la „Ich bin kein Rassist, aber“, sorgte Sänger Phil Lewis dann aber für Empörung im Netz.

Wir alle fanden Prince klasse, richtig?!“, fragt der L.A. Guns-Sänger rhetorisch. „‘Purple Rain’. Es war so cool, denn wisst ihr, da gab es diesen ganzen harten Scheiss und dann gab es eben auch den Pop-Scheiss und Prince hat immer sein eigenes Ding gemacht. Heute ist das Problem, und ich bin kein Rassist wenn ich sage: Schwarze Menschen sind alle total Eindimensional. Wir brauchen mehr Leute wie Prince. Wir brauchen weniger scheiss Rapper und mehr Leute wie Prince. So, jetzt habe ich es gesagt.“ Die ganze Ansage von Phil Lewis hört ihr unten im Video!

Der L.A. Guns-Frontmann, der mit seiner Aussage einfach mal alle schwarzen Künstler in eine Schublade gesteckt hat, reagierte mittlerweile mit einem Statement auf Facebook. Der Post ist mittlerweile anscheinend aber schon wieder gelöscht, die Seite www.metalsludge.tv hat allerdings einen Screenshot von Phil Lewis Aussage gesichert.

In seinem Statement sagte Lewis, dass ihm aufgefallen sei, dass sich ein paar “politisch korrekte Leute” über seine Aussage aufgeregt hätten. Er sehe allerdings nicht ein, sich für seine Aussage zu entschuldigen, er hätte schließlich Recht. (Auf diesen einen Punkt lässt sich das schwache Statement weitestgehend einstampfen.)

Hört hier die ganze Ansage von Phil Lewis im Video:

Spezial-Abo
teilen
twittern
mailen
teilen
Horror im Heavy Metal: Eine unsterbliche Freundschaft

Alice Cooper legte sich auf der Bühne unter eine Guillotine; sein Kopf rollte. Lordi und GWAR sieht man nicht ohne ihre von Horrorfilmen inspirierten, unglaublich aufwändigen Kostüme. Iron Maiden haben stets Edward the Head, kurz: Eddie, das wohl erfolgreichste Maskottchen der Musikgeschichte, im Schlepptau. Außerdem zeigen unzählige Cover-Artworks Tote, manchmal Untote, Biester und Monster. Ghost um Papa Emeritus IV gehen sogar noch einen Schritt weiter und würdigen auf einigen ihrer Covers wegweisende Horrorfilme wie „Salem's Lot – Brennen muss Salem“, „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ und „Das Schweigen der Lämmer“. Eins steht fest: Heavy Metal und Horror pflegen eine…
Weiterlesen
Zur Startseite

3 Monate METAL HAMMER nach Hause

Grafik Abo 3 Ausgaben für 9,95 €