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L.A. Guns-Sänger sorgt mit rassistischem Kommentar zum Tod von Prince für Empörung im Netz

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Der Tod von Prince war auch für viele Metaller und Rocker ein Schock. So auch für die US-amerikanische Hard Rock-Band L.A. Guns, die zu Ehren des Verstorbenen eine Erinnerung an den einflussreichen Pop-Sänger mit dem Publikum teile. So weit, so OK. Mit einer zweifelhaften Ansage à la „Ich bin kein Rassist, aber“, sorgte Sänger Phil Lewis dann aber für Empörung im Netz.

Wir alle fanden Prince klasse, richtig?!“, fragt der L.A. Guns-Sänger rhetorisch. „‘Purple Rain’. Es war so cool, denn wisst ihr, da gab es diesen ganzen harten Scheiss und dann gab es eben auch den Pop-Scheiss und Prince hat immer sein eigenes Ding gemacht. Heute ist das Problem, und ich bin kein Rassist wenn ich sage: Schwarze Menschen sind alle total Eindimensional. Wir brauchen mehr Leute wie Prince. Wir brauchen weniger scheiss Rapper und mehr Leute wie Prince. So, jetzt habe ich es gesagt.“ Die ganze Ansage von Phil Lewis hört ihr unten im Video!

Der L.A. Guns-Frontmann, der mit seiner Aussage einfach mal alle schwarzen Künstler in eine Schublade gesteckt hat, reagierte mittlerweile mit einem Statement auf Facebook. Der Post ist mittlerweile anscheinend aber schon wieder gelöscht, die Seite www.metalsludge.tv hat allerdings einen Screenshot von Phil Lewis Aussage gesichert.

In seinem Statement sagte Lewis, dass ihm aufgefallen sei, dass sich ein paar “politisch korrekte Leute” über seine Aussage aufgeregt hätten. Er sehe allerdings nicht ein, sich für seine Aussage zu entschuldigen, er hätte schließlich Recht. (Auf diesen einen Punkt lässt sich das schwache Statement weitestgehend einstampfen.)

Hört hier die ganze Ansage von Phil Lewis im Video:

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Roger Waters beschimpft David Draiman

Das hier ist eine Meldung, zu der man sich am besten eine Tüte Popcorn holt. Denn zwei streitbare Figuren, die gegensätzliche Positionen zum Krieg im Gazastreifen einnehmen, krachen hier ineinander. Auf der einen Seite steht Disturbed-Frontmann David Draiman, welcher kürzlich beim The Magnificent Others-Podcast von Smashing Pumpkins-Frontmann Billy Corgan zu Gast war. Dabei nahm der Glatzkopf wie gewohnt auch zu Israel und den Palästinensern Stellung. Auf der anderen Seite steht Roger Waters. Für Menschenrechte Letzterer hat es sich zur Leidenschaft gemacht, Israel zu kritisieren. Der Pink Floyd-Veteran bekam Wind von Draimans Besuch bei Corgan und reagierte seinerseits mit einer Art…
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