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L.A. Guns-Sänger sorgt mit rassistischem Kommentar zum Tod von Prince für Empörung im Netz

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Der Tod von Prince war auch für viele Metaller und Rocker ein Schock. So auch für die US-amerikanische Hard Rock-Band L.A. Guns, die zu Ehren des Verstorbenen eine Erinnerung an den einflussreichen Pop-Sänger mit dem Publikum teile. So weit, so OK. Mit einer zweifelhaften Ansage à la „Ich bin kein Rassist, aber“, sorgte Sänger Phil Lewis dann aber für Empörung im Netz.

Wir alle fanden Prince klasse, richtig?!“, fragt der L.A. Guns-Sänger rhetorisch. „‘Purple Rain’. Es war so cool, denn wisst ihr, da gab es diesen ganzen harten Scheiss und dann gab es eben auch den Pop-Scheiss und Prince hat immer sein eigenes Ding gemacht. Heute ist das Problem, und ich bin kein Rassist wenn ich sage: Schwarze Menschen sind alle total Eindimensional. Wir brauchen mehr Leute wie Prince. Wir brauchen weniger scheiss Rapper und mehr Leute wie Prince. So, jetzt habe ich es gesagt.“ Die ganze Ansage von Phil Lewis hört ihr unten im Video!

Der L.A. Guns-Frontmann, der mit seiner Aussage einfach mal alle schwarzen Künstler in eine Schublade gesteckt hat, reagierte mittlerweile mit einem Statement auf Facebook. Der Post ist mittlerweile anscheinend aber schon wieder gelöscht, die Seite www.metalsludge.tv hat allerdings einen Screenshot von Phil Lewis Aussage gesichert.

In seinem Statement sagte Lewis, dass ihm aufgefallen sei, dass sich ein paar “politisch korrekte Leute” über seine Aussage aufgeregt hätten. Er sehe allerdings nicht ein, sich für seine Aussage zu entschuldigen, er hätte schließlich Recht. (Auf diesen einen Punkt lässt sich das schwache Statement weitestgehend einstampfen.)

Hört hier die ganze Ansage von Phil Lewis im Video:

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Saitenhieb: Darf der das?

Liebe Rocker! Mille über alles! Mit Kreator hat Herr Petrozza von Anfang an ausschließlich knallharte metallische Qualität abgeliefert. Der 48-jährige Musiker steht für Glaubwürdigkeit, Integrität und Riffs aus purem Stahl. Aktuell stellt sich jedoch die Frage, ob sich der Essener diesen gehobenen, elitären Status gerade selbst zunichte­macht. Hineingezogen in dieses kleine Dilemma wurde Mille vom schweizerischen Interpreten Dagobert, der sich selbst als „Schnulzen­sänger aus den Bergen“ betitelt. Und dieser Dagobert hat nun für den 20. März seine neue Platte AFRIKA angekündigt (metal-hammer.de berichtete) – mit Gastbeiträgen unter anderem von... Na? Ihr ahnt es bereits. Genau: Mille Petrozza. Der deutsche Thrash-Papst…
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