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‘Last Christmas’: Poppy läutet Adventszeit ein

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Wenn wir ehrlich sind, war das längst überfällig. In den Supermärkten ist seit Wochen weihnachtlicher Süßkram wie Spekulatius, Lebkuchen, Zimtsterne, Baumkuchen und Rumkugeln zu haben. Wenn man so will, hat die Vorweihnachtszeit also längst begonnen. Insofern ist es nur folgerichtig, dass auch in musikalischer Hinsicht endlich der Advent eingeläutet wird. Und das übernimmt Poppy — mit ‘Last Christmas’ von Wham!

Once bitten and twice shy

Dass Moriah Rose Pereira, wie Poppy mit bürgerlichem Namen heißt, aus US-amerikanischer Sicht die wichtigen Festtage Halloween und Thanksgiving einfach überspringt (wie die Kollegen von Metal Sucks erschrocken anmerken) — geschenkt! Jedenfalls hat sich die 30-Jährige nicht irgendeinen Weihnachts-Song ausgesucht, sondern DEN Weihnachtsschmachtfetzen schlechthin.

So weit, so abturnend. Der Wham!-Klassiker ‘Last Christmas’ aus dem Jahr 1984 sollte eigentlich nur mehr in der Version der Cucumber Men gespielt werden dürfen — und davon ausschließlich die ersten 25 Sekunden in der herrlich schlechten deutschen Übersetzung. Wie dem auch sei: Immerhin hat Poppy den Track nicht eins-zu-eins gecovert, sondern dem Stück ihren eigenen Anstrich verpasst.

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So überrascht diese neue Version mit einem ungewöhnlichen Electro-Pop-Arrangement in der Strophe, sodass man lediglich am Text erkennen könnte, dass es sich hierbei tatsächlich um ‘Last Christmas’ handelt. Der hymnische Refrain kann dann allerdings nicht anders, als die volle Breitseite in Sachen Melodie und Power herauszukehren. Auf jeden Fall ist das Cover deutlich erträglicher als das Original. Von daher darf ab sofort gelten: Gerne können Rock-Radios zusätzlich zu den ersten 25 Sekunden der Cucumber Men-Version jetzt auch Poppys Neuinterprationen über den Äther laufen lassen.


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Poppy: Den Computern entflohen

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