Toggle menu

Metal Hammer

Search

Led Zeppelin müssen vielleicht wieder vor Gericht

von
teilen
mailen
teilen

Led Zeppelin haben diesen März endlich final ihren Gerichtsstreit um ‘Stairway To Heaven’ gewonnen. So schien es. Doch nun müssen sie sich eventuell noch einmal in die Defensive begeben. Denn laut Law360 wurde der Supreme Court, das höchste Gericht der Vereinigten Staaten von Amerika, mittels einer Petition erneut angerufen, um seine früheren Entscheidungen zu überdenken.

Empfehlungen der Redaktion
Led Zeppelin: Urteil zu Plagiatsvorwurf

Streitpunkt bei dem ganzen Thema ist wie gesagt ‘Stairway To Heaven’, der vielleicht bekannteste Song von Led Zeppelin. So ist Randy „California“ Wolfe von der Band Spirit der Meinung, Led Zeppelin hätten sich für das Stück beim Spirit-Lied ‘Taurus’ bedient. 2016 entschied ein Gericht zugunsten von „Led Zep“. Jedoch wurde später eingeräumt, dass während der Anhörung Fehler gemacht wurden. Deswegen wurde der Fall 2018 an den Ninth Circuit Court of Appeals weitergereicht. Und, wie gesagt, im März 2020 entschied ein Gericht, dass das Urteil von 2016 weiterhin gültig ist.

Wider die Entertainment-Branche

Die besagte neue Petition will nun erreichen, dass er Supreme Court eine Entscheidung eines niedrigeren Gerichts überprüft. So heißt es darin: „Die Meinung des Ninth Circuit Court of Appeals ist ein Desaster für Kreative, dessen Talent oft ausgebeutet wird. Umgekehrt ist es ein begeistert empfangenes Geschenk an die Musikindustrie und ihre Anwälte, gemacht von einem Bezirk, dessen Richter einmal beobachtete: ‚Unser Bezirk ist der feindseligste aller Bezirke für Eigentümer von Urheberrechten.'“

🛒  led zeppelin iv jetzt bei amazon holen!
Empfehlungen der Redaktion
Led Zeppelin: Jimmy Page plant Autobiografie

Dadurch habe die Unterhaltungsbranche genau das bekommen, was sie wollte: „einen Urheberrechttest, denn sie nicht verlieren kann“. So habe es nachfolgend mehrere weitere Urheberrechtsurteile gegeben, die in dramatischer Weise die Industrie begünstigt hätten. Led Zeppelin dürften sich derweil vorkommen wie in ‘Und täglich grüßt das Murmeltier’. Wenngleich es ihnen auch ziemlich egal sein dürfte, weil sie ja nicht mehr live spielen. Und sollten sie das jemals wieder tun, fragt sich, ob sie den bis zum Erbrechen durchexerzierten Klassiker überhaupt in die Setlist aufnehmen.

 

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Zakk Wylde: Dimes Gitarrenspiel war das „Sahnehäubchen“

Black Label Society-Frontmann Zakk Wylde und der 2004 ermordete Pantera-Gitarrist Dimebag Darrell waren eng miteinander verbunden. So ersetzt Ersterer seinen verstorbenen Freund im Rahmen der Pantera-Reunion 2022. Doch die beiden pflegten nicht nur tiefe Bewunderung füreinander, sondern auch die jeweiligen Fähigkeiten an der Gitarre. Im Interview mit ‘The Garza Podcast’ sprach Wylde nun darüber, was Dimebag einst so besonders machte: seine Soli. Aber auch das ganze Drumherum. Grooviges Gitarrenwunder „Was ich total spannend finde, ist, mir den Katalog anzusehen und all die Akkordfolgen, die Dime (Dimebag Darrell – Anm.d.A.) gewählt hat. Wenn ich zum Beispiel einen Pre-Chorus höre, denke ich:…
Weiterlesen
Zur Startseite