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Leeway-Frontmann Eddie Sutton verstorben

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Die New Yorker Hardcore-Szene trauert um ein langjähriges Mitglied. So hat Eddie Sutton, seines Zeichens Frontmann der legendären Crossover-Thrash-Gruppe Leeway, das Zeitliche gesegnet. Der Musiker verlor den Kampf gegen den Krebs; Ende März war er in ein Hospiz verlegt worden. Sutton „schlief“ laut einem Statement „friedlich ein“. Er wurde 59 Jahre alt.

Stimmlicher Wirbelwind

Der Leeway-Sänger bekam 2021 die Diagnose: Adenokarzinom im rechten Lungenflügel, drittes Stadium. Damals gab sich Eddie Sutton wehrhaft, Freunde richteten eine Crowdfunding-Kampagne für ihn ein, bei der rund 37.000 US-Dollar zusammenkamen. Doch die Geschwüre waren letztlich zu aggressiv. Leeway machten sich Mitte der Achtziger Jahre unter anderem mit Auftritten im ikonischen New Yorker Club CBGB’s einen Namen in der Hardcore-Szene. Zwischen 1989 und 1995 veröffentlichte die Band vier Alben. Mehrfach löste sich die Formation auf, raufte sich jedoch immer wieder zusammen.

„Im Namen von Leeway und all unseren Brüdern aus Queens“, beginnt das Statement von Suttons Band. „Vielen Dank für die Welle der Liebe, die ihr Edward Anthony Pomponio — unserem gefallenen Bruder und stimmlichen Hurricane, der unsere Musik antrieb — geschickt habt. Unsere gemeinsamen Abenteuer brachten uns zu Leuten und Orten weit jenseits der zerbrochenen Ferngläser im Astoria Park. Sein Charisma und seine Gier auf der Bühne inspirierten viele mit einem zuvor nicht gesehenen oder gehörten Stil. Eddie hätte gewollt, dass wir alle diese Wörter direkt aus seinem Herzen weitergeben und nach ihnen leben: ‚Kämpfe weiter für dein Leben, du rennst jetzt einen Marathon.'“

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