Phil Campbell hat bekanntlich am 13. März 2026 nach Komplikationen bei einer aufwändigen Operation das Zeitliche gesegnet. Nun ist der einstige Motörhead-Gitarrist am 13. Mai — an einem unbekannten Ort — in Wales begraben worden, wie seine Familie mitteilt. Auch sein früherer Kollege Mikkey Dee hat sich diesbezüglich noch einmal zu Wort gemeldet.
„Gestern haben wir unseren geliebten Papa begraben“, schreiben seine Söhne Todd, Dane und Tyla zusammen mit Gaynor, der Witwe von Phil Campbell unter ein Foto von seinem stilecht mit einem blumigen Sechssaiter dekorierten Grab. „Wir würden uns gerne bei allen bedanken, die bei uns waren, um sein geniales Leben zu feiern. Wir werden niemals müde, Geschichten über ihn und darüber zu hören, wie er so viele Menschen berührt hat. Wir werden ihn für immer lieben und sein Vermächtnis für viele kommende Jahre in Ehren halten.“ Mikkey Dee kommentiert: „Ruhe in Frieden, Phil. Für so viele Jahre, mein Waffenbruder. All meine Liebe und meine Gedanken sind bei Gaynor, Todd, Dane und Tyla.“
Das Erbe lebt weiter
Das offizielle Statement der Familie zum Ableben von Phil Campbell las sich wie folgt: „Mit großer Traurigkeit müssen wir den Tod unseres geliebten Vaters Philip Anthony Campbell verkünden, der vergangene Nacht friedlich verstorben ist — nach einem langen und tapferen Kampf auf der Intensivstation nach einer komplexen, großen Operation. Phil war ein hingebungsvoller Ehemann, ein wundervoller Vater sowie ein stolzer und liebender Großvater, den man liebevoll ‚Bampi‘ nannte. Er wurde von allen, die ihn kannten, geliebt und wird schmerzlich vermisst werden. Sein Vermächtnis, seine Musik und seine Erinnerungen, die er mit so vielen erschaffen hat, werden für immer weiterleben. Wir bitten freundlich darum, die Privatsphäre unserer Familie während dieser unglaublich schwierigen Zeit zu respektieren.“
Des Weiteren stellt sich im Nachgang die Frage, wie es mit seiner Band Phil Campbell And The Bastard Sons weitergehen wird, die er 2016 mit Todd, Dane und Tyla gegründet hat (und wo aktuell Julian Jenkins als Frontmann fungiert). Seine Sohnemänner haben kürzlich den Entschluss gefasst, die Musikgruppe fortzuführen. „Wir hatten ursprünglich eine Reihe Live-Auftritte für 2026 geplant“, heißt es im zugehörigen Statement in den Sozialen Medien. „Und viele von euch haben sich gefragt, ob die Band ohne ihren Vater weitermachen würde.
Weiter, immer weiter
Auch wenn alles im Augenblick immer noch extrem roh für uns ist, freuen wir uns bestätigen zu können, dass wir mit zwei besonderen Shows vorangehen werden. So werden wir am 22. August beim Chepstow Castle sowie am 5. September beim Hella Rock Festival als Headliner spielen. Diese Konzerte werden Gedenk-Shows sein, mit denen wir das Leben unseres Vaters feiern. Und es würde uns eine Menge bedeuten, so viele von euch wie möglich dort zu sehen.“
Auf der Website der Gruppe finden sich darüber hinaus noch weitere Konzerte — unter anderem Anfang Juli beim Festival Holledau in Mainburg sowie Ende Juli beim Rock The Forest in Rengsdorf. Wahrscheinlich lehnt man sich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man davon ausgeht, dass diese Gastspiele stattfinden werden.
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