Lemmy Kilmister (Motöhead) vs. Bruce Springsteen

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Motörhead haben im Laufe ihrer Karriere schon zwanzig Studioalben herausgebracht, zuletzt MOTÖRIZER (2008), und ein ganzes Genre geprägt. Da sollte man als Rock’n’Roll-Urvieh wohl auch mal etwas Ruhm von einer Grammy-Jury bekommen, findet Chef Lemmy. Im Vergleich zu Bruce Springsteen gibt es diese Ehrung aber kaum:

„Ich stehe mit nur einem Grammy da – und wofür habe ich den bekommen? Für ein dämliches Cover von Metallicas WHIPLASH! Scheiß drauf.“

Bruce Springsteen hat bisher 21 Grammy-Auszeichnungen bekommen – neun davon kamen bei der jüngsten Vergabe dazu. Das stehe nach Meinung von Lemmy in keiner Relation:

„Wir sind die echten Rock’n’Roller. Und dann gibt es solche Poser wie Bruce Springsteen, die die Awards abräumen. […] Er kann sich glücklich schätzen, ein paar gute Songs geschrieben zu haben, mehr auch nicht.“

Wahrscheinlich, so mutmaßt der Motörhead-Boss weiter, hätte die Jury einfach noch keinen seiner Songs wirklich gehört. Immerhin hätten Motörhead in den letzten Jahren drei konstant gute Alben hintereinander veröffentlicht. Anscheinend reicht das aber nicht, um einen der begeehrten Grammies mit nach Hause nehmen zu können.

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Phil Campbell verteidigt Lemmy gegen Nazi-Anschuldigungen

Motörhead-Mastermind Lemmy Kilmister sammelte bekanntlich leidenschaftlich gerne militärische und im Besonderen Nazi-Paraphernalien. Das führt hin und wieder dazu, dass manche Leute den Bassisten für einen Nazi-Sympathisanten halten. Genau das ist auch erst kürzlich wieder in den Sozialen Medien geschehen. Doch Band-Kollege Phil Campbell sprang dem 2015 verstorbenen Kilmister schnell zur Seite. Schnelles Urteil So lobpreiste ein Motörhead-Fan aus Venezuela Lemmy als "besten Rocker der Geschichte". Kilmister sei dies trotz seiner "Nazi-Tendenzen". Als Gitarrist Phil Campbell darauf aufmerksam wurde, kommentierte er schnell und klarstellend: "Zu deiner Information: Lemmy hatte keine Nazi-Tendenzen. Er war ein Historiker." Doch damit nicht genug: Wenig später pflichtete…
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