Das komplette Interview mit Andy LaRocque von Lex Legion findet ihr in der METAL HAMMER-Juniausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!
Bereits die Namen der an Lex Legion Beteiligten lesen sich wie eine Art ‘Who’s Who‘ der skandinavischen Metal-Szene: Andy LaRocque (King Diamond, Ex-Death), Pete Blakk (Ex-King Diamond, Ex-Blakk Totem), Mikkey Dee (Ex-King Diamond, Ex-Motörhead, Scorpions), Hal Patino (Ex-King Diamond, Ex-Pretty Maids) und Nils K. Rue (Pagan’s Mind). Diese fünf Ausnahmemusiker veröffentlichen am 12. Juni 2026 ihr Band-betiteltes Debütalbum, das garantiert für viel Wirbel sorgen wird. Vorher klärt Gitarrist Andy LaRocque die Hintergründe auf – auch die seiner derzeitigen Position bei King Diamond.
METAL HAMMER: Du hattest genügend Zeit, um dich auf deine neue Band zu konzentrieren. Aber, Hand aufs Herz: Sind Lex Legion nicht eigentlich King Diamond ohne den King?
Andy LaRocque: Um eines klarzustellen: Die Songs des Lex Legion-Debüts sind keine Überbleibsel eines vermeintlichen King Diamond-Albums, sie haben nichts mit King Diamond zu tun. Natürlich gibt es gewisse Ähnlichkeiten, immerhin haben vier der fünf Lex Legion-Musiker bei King Diamond gespielt. Außerdem sind wir alle mit der Musik der Achtziger aufgewachsen. Trotzdem ist Lex Legion etwas völlig anderes. Ich würde es als aktualisierten melodischen Heavy Metal der Achtziger bezeichnen.
MH: Wie sieht die Vorgeschichte der Band aus?
AL: Pete Blakk und ich haben uns bereits 2008 in meinem Studio getroffen, wir haben ein paar Riffs gesammelt und daraus Song-Ideen entwickelt, waren anschließend jedoch viele Jahre mit anderen Dingen beschäftigt. Dann kam die Pandemie, und Pete begann aus den Fragmenten unserer ersten Zusammenarbeit konkrete Songs zu basteln. Er spielte Mikkey ein paar dieser Ideen vor. Mikkey fand die Songs cool und wollte unbedingt dabei sein. Angeblich soll er zu Pete gesagt haben: „Wir sollten Andy fragen, ob er mitmachen möchte.“ Pete sei wohl zunächst etwas skeptisch gewesen und habe befürchtet, dass ich zu sehr mit King Diamond beschäftigt sei. Doch das stimmte nicht, denn während der Pandemie konnte auch ich kaum arbeiten. Also haben wir uns in meinem Studio getroffen und weitere Ideen zusammengetragen.
MH: Gibst du mir recht, dass gewisse stilistische Ähnlichkeiten mit King Diamond dennoch kaum von der Hand zu weisen sind?
AL: Ich würde sagen, dass auch die Songs von Lex Legion ein bisschen mystisch klingen und gelegentliche dunkle Momente haben. Andererseits klingen sie weniger progressiv als die von King Diamond, eher etwas geradliniger. Außerdem entstehen bei uns alle Songs im Kollektiv. Bei King Diamond stammen 99 Prozent der Stücke ausschließlich von mir und dem King.
MH: Im Kollektiv heißt: Alle waren aktiv am Songwriting beteiligt?
AL: Ja. Meistens fangen Pete und ich mit einem Riff an, dann steigt Mikkey ein, und Hal steuert großartige Bassharmonien bei. Nicht zu vergessen: Nils mit seiner einzigartigen Stimme und seinen großartigen Gesangsmelodien.
Wie es zum Mikroposten für Nils K. Rue kam, welchen emotionalen Hintergrund ‘Far Away’ hat und welches Gear die Band nutzt, lest ihr in der METAL HAMMER-Juniausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!
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