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Life Of Agony: Neue Dokumentation ‘The Sound Of Scars’

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Wie einige andere Bands auch haben Life Of Agony die Pandemiepause kreativ genutzt, um ein Projekt zu finalisieren. Vor zwei Jahren begannen zusammen mit dem britischen Regisseur Leigh Brooks die Arbeiten an der Dokumentation ‘The Sound Of Scars’, welche nun von den US-Alternative-Rockern fertiggestellt wurde. Gefilmt wurde das Material in mehreren Ländern. „Dies ist keine typische Musikdokumentation“, erklärt Brooks. „Sie ist sehr persönlich. Ich habe Life Of Agony erstmals 1996 im Astoria in London live gesehen. Seither war ihre Musik mein Fluchtpunkt, wenn ich mich alleine oder unsicher fühlte. ‘The Sound Of Scars’ ist ein intimes Porträt, das die echten Lebensgeschichten, welche ihre Musik so lebendig und bedeuetungsvoll machen, in den Blickwinkel rückt.“

Seht hier den Trailer zu ‘The Sound Of Scars’:

„Als wir zusammenkamen, war es eine Art Selbstrettung. Doch letztendlich, durch die Musik und brutale Ehrlichkeit der Texte, haben wir über die Zeit hinweg viele andere Leute gerettet. Als wir vor über 30 Jahren Life Of Agony gründeten, hätte niemand damit gerechnet, welche Auswirkungen diese Band auf dermaßen viele Menschen auf deer ganzen Welt haben würde“, blickt Bassist Alan Robert zurück.

In ‘The Sound Of Scars’ gibt es persönliches Archivmaterial, seltene Fotos und nie ausgestrahlte Interviews mit den Band-Mitgliedern und deren Familien zu sehen. Erzählt wird dabei die Geschichte, wie aus drei Freunden, die häusliche Gewalt, Drogenmissbrauch und Depressionen überwältigten, indem sie eine der einflussreichsten Bands des Genres gründeten. Durch den Erfolg ihres bahnbrechenden Debütalbums RIVER RUNS RED (1993) kanalisierten sie ihre gesammelten Lebensgeschichten in einen Soundtrack für eine gebrochene Generation.

Life Of Agony: Mut machen

Damals konnten sie durch den plötzlichen Ruhm den Tragödien ihrer Vergangenheit entfliehen. Doch infolge ihrer Leistungen bauten sich unvorhergesehene Hürden auf. „Wir haben unser tiefstes Inneres für diesen Film aufgerissen“, so Gitarrist Joey Zampella. „Das Publikum und unsere Fanbase werden komplett nachvollziehen können, was uns so zerbrochen hat und welche Bedeutung diese Reise für uns hat.“

Die 90-minütige Dokumentation zeigt auch einen tiefen Einblick hinter die Geschlechtsangleichung von Life Of Agony-Sängerin Mina Caputo. „Wir haben nie schwierige Diskussionen vermieden und geben auch nicht vor, auf alles eine Antwort zu haben“, so Caputo. „Dennoch ist dieser Film eine Art Leitplan mit vielen wichtigen Lektionen. Er zeigt tonnenweise Verletzlichkeit… Momente, in denen wir gefallen sind und andere, an denen wir stark gewachsen sind. Genießt dieses Geschenk der Unvollkommenheit. Auf dass ihr dadurch etwas findet, womit ihr mutiger werdet.“

Am Freitag, den 16.04.2021 beginnt das Virtual Screening des Director’s Cut von ‘The Sound Of Scars’ inklusive Bonusmaterial. Das Ganze wird zwei Wochen lang verfügbar sein. Tickets sind hier verfügbar. Teile der Einnahmen werden an die ezwei Wohltätigkeitsorganisationen National Suicide Prevention Lifeline und All Out weitergeleitet.

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Bruce Dickinson: Drehbuch für Sarajevo-Konzert in Arbeit

In Zusammenarbeit mit Filmemacher Sacha Gervasi schreibt Iron Maiden-Frontmann aktuell an einem Filmdrehbuch. Darin wird die Geschichte von 1994 erzählt, als Bruce Dickinson im belagerten Sarajevo mit seiner Solo-Band ein Konzert spielte. Gervasi ist Regisseur des 2008er-Dokumentarstreifens ‘Anvil! Die Geschichte einer Freundschaft’. Die Thematik wurde bereits 2018 visuell veröffentlicht. Der Dokumentarfilm ‘Scream For Me Sarajevo’ erzählt die Geschichte eines Konzerts, welches unter äußerst schwierigen Bedingungen stattfand. 1994 spielte Bruce Dickinson in Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina, eine Show. Sarajevo war damals durch eine Armee bosnischer Serben belagert, wodurch sich die Musiker mit ihrem Auftritt in Lebensgefahr brachten, um…
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