Toggle menu

Metal Hammer

Search

Lifelover + Trist + Heretoir + Fäulnis + Hypothermia – live

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Hypothermia eröffnen der Abend, der Uhrzeit geschuldet, vor einer übersichtlichen Zuschauerzahl, bereiten aber gekonnt auf das noch Kommende vor.

Bei Fäulnis füllt sich der Raum und die Zuschauer lassen sich von Frontmann Seuche in die kranken Welten der selbsternannten Sick Black Art entführen. Trotz leidenschaftlichem Kreischgesang und verstörendem Depressive Black Metal wirkt der Auftritt allerdings etwas gelangweilt und künstlich.

Ein Höhepunkt folgt anschließend mit Heretoir. Die Augsburger um Frontmann und Gründer Eklatanz spielen ihren ersten Gig überhaupt und meistern diesen mit Bravour: emotionaler Depressive Black / Post Rock, in tollem Licht rübergebracht.

Trist machen nun ihrem Namen auch musikalisch alle Ehre: während es ersten Deutschland-Gigs dieses Ein-Mann Projekts aus Tschechien (mit zusätzlicher Hilfe am Schlagzeug) wird dem Publikum der gesamte Weltschmerz in Klang verpackt, und gegen Ende auch mit Hilfe des Lifelover Sänger Kim Carlsson als Gast um die Ohren gehauen. Es bleibt völlige Desillusion – sehr ergreifend!

Perfekt auf den Haupt-Act eingestimmt – obwohl Lifelover sich schon vor einigen Wochen offiziell aufgelöst haben – beehren Lifelover Essen mit einer Gedenkshow zu Ehren des kürzlich verstorbenen Gitarristen und Hauptsongwriters Jonas „B“ Berqvist. Dementsprechend groß ist die Erwartung der teils sogar aus Frankreich und Italien angereisten Fans – die enttäuscht wird. Es gibt eine 80-minütige Improvisation der verbliebenen Mitglieder: gut durchdacht, auch in Songstrukturen gepackt, definitiv nach Lifelover klingend – aber eben kein einziger veröffentlichter Song. Großes musikalisches und emotionales Kino und genau das Richtige, um sich offiziell vom Ausnahmekünstler Berqvist zu verabschieden. Einige lange Gesichter bleiben trotzdem – erwartet hatten sie etwas anderes.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden + damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
twittern
mailen
teilen
Hart und zart: Frauen, die headbangen

>>> zur Großansicht der Galerie Fotografin Ruth Lachmuth zeigt auf ihrer Website for-a-muse-of-metal.com Bilder ihrer Fotoserie zum Thema "Frauen und Metal". Die Fotos headbangender Frauen sollen zeigen, dass "Metal ist eben nicht nur brutal und aggressiv, sondern durchaus auch sehr poetisch. Ich war selber erstaunt, wie ruhig und entspannt die Fotos im Kontrast zur Musik wirken", so die Fotografin. Die Fotoserie headbangender Frauen beschreibt die Künstlerin so: "Die Idee zu diesem Projekt entstand bei einer Diskussion um Frauen und Metal. Wie passt das zusammen? Dem gängigen Klischee nach zu urteilen nicht wirklich, denn Metal gilt landläufig als laut, brachial und aggressiv -…
Weiterlesen
Zur Startseite