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Lifelover + Trist + Heretoir + Fäulnis + Hypothermia – live

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Hypothermia eröffnen der Abend, der Uhrzeit geschuldet, vor einer übersichtlichen Zuschauerzahl, bereiten aber gekonnt auf das noch Kommende vor.

Bei Fäulnis füllt sich der Raum und die Zuschauer lassen sich von Frontmann Seuche in die kranken Welten der selbsternannten Sick Black Art entführen. Trotz leidenschaftlichem Kreischgesang und verstörendem Depressive Black Metal wirkt der Auftritt allerdings etwas gelangweilt und künstlich.

Ein Höhepunkt folgt anschließend mit Heretoir. Die Augsburger um Frontmann und Gründer Eklatanz spielen ihren ersten Gig überhaupt und meistern diesen mit Bravour: emotionaler Depressive Black / Post Rock, in tollem Licht rübergebracht.

Trist machen nun ihrem Namen auch musikalisch alle Ehre: während es ersten Deutschland-Gigs dieses Ein-Mann Projekts aus Tschechien (mit zusätzlicher Hilfe am Schlagzeug) wird dem Publikum der gesamte Weltschmerz in Klang verpackt, und gegen Ende auch mit Hilfe des Lifelover Sänger Kim Carlsson als Gast um die Ohren gehauen. Es bleibt völlige Desillusion – sehr ergreifend!

Perfekt auf den Haupt-Act eingestimmt – obwohl Lifelover sich schon vor einigen Wochen offiziell aufgelöst haben – beehren Lifelover Essen mit einer Gedenkshow zu Ehren des kürzlich verstorbenen Gitarristen und Hauptsongwriters Jonas „B“ Berqvist. Dementsprechend groß ist die Erwartung der teils sogar aus Frankreich und Italien angereisten Fans – die enttäuscht wird. Es gibt eine 80-minütige Improvisation der verbliebenen Mitglieder: gut durchdacht, auch in Songstrukturen gepackt, definitiv nach Lifelover klingend – aber eben kein einziger veröffentlichter Song. Großes musikalisches und emotionales Kino und genau das Richtige, um sich offiziell vom Ausnahmekünstler Berqvist zu verabschieden. Einige lange Gesichter bleiben trotzdem – erwartet hatten sie etwas anderes.

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Cliff Burton: Schwester leidet an fieser Krankheit

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