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Lynch Mob sollen mit einem Knall gehen, sagt George Lynch

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In einem neuen Interview mit ‘Rockin‘ Metal Revival’ sprach George Lynch über seine Pläne, die Band Lynch Mob bald zu einem Ende zu führen. Sein derzeitiges Vorhaben setzt darauf, nach einer letzten Tournee 2024 im Jahr 2025 mit einem letzten Konzert auf der Monsters Of Rock-Kreuzfahrt enden. Aus einem guten Grund, wie der Musiker verriert.

Ende in Sicht

„Die Idee von Lynch Mob bestand ursprünglich darin, eine Band aus Brüdern zusammenzustellen, eine Familie, wie Led Zeppelin. […] Es lief anders“, konstatiert George. „Die Band erlebte ständig Veränderungen und Mitgliederwechsel, und es war sehr enttäuschend für mich. Mehr als drei Jahrzehnte später haben wir wieder eine Besetzung, die super funktioniert und in gewisser Weise die Magie der Originalbesetzung verkörpert. […] Und unter dieser Voraussetzung haben wir die Platte (BABYLON, 2023 – Anm.d.A.) geschrieben. Sie ist großartig geworden. Ich dachte: ‚Ich möchte dieses ganze Hin und Her nicht mehr mitmachen. Mit dieser Besetzung soll die Band enden.‘ Unser großartiges Album dient uns dabei als Vehikel, um noch ein weiteres Jahr zu touren. Die Band wird entsprechend noch für diesen Zeitraum existieren. Aber wer weiß, was danach passieren wird. Also anstatt darauf zu warten, dass die Besetzung wieder zerbricht, entscheiden wir uns dafür, unser eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Statt mit einem Verzweiflungsschrei wollen wir mit einem Knall gehen.“

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Bereits bei ‘Trunk Nation With Eddie Trunk’ besprach George Lynch seine Pläne, Lynch Mob zu einem würdigen Ende zu führen. „Bei Lynch Mob hat sich das Besetzungskarussell immer munter weitergedreht. Jetzt fühlt es sich endlich wieder an wie eine feste Größe“, erklärte er. „Diese Version der Band ist jetzt seit ein paar Jahren intakt […]. Ich denke, wir sind an der Spitze unseres Schaffens. […] Es ist nicht so, dass ich mich endgültig zurückziehen werde oder dergleichen […], aber es wird mir die Freiheit geben, mich etwas auszustrecken und vielleicht als Solokünstler aufzutreten und Material aus allen Projekten zu spielen, an denen ich beteiligt war. Das ist eine ganze Menge.“

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