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Mark Kendall (Great White): Krebs bildet sich zurück

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Nach diversen Rückschlägen scheint es bei Great White allmählich wieder bergauf zu gehen. Vor allem gesundheitlich wurde die Band in den vergangenen Monaten gebeutelt. Im Sommer 2025 wurde bei Bassist Scott Snyder ein Tumor im Gehirn, kurz darauf ein weiterer am Hals entdeckt. Nur wenige Monate später machte Gründungsgitarrist Mark Kendall seine Krebserkrankung öffentlich. Im Gegensatz zu Snyder scheint es um Kendalls Befinden deutlich besser zu stehen.

Beruhigende Neuigkeiten

Gegenüber WRIF’s Meltdown gibt der 68-Jährige ein Update bezüglich seines Gesundheitszustands. Zunächst berichtet er jedoch von der erschreckenden Zeit vor der Diagnose. Aufgrund von Blut im Urin sei er in die Notaufnahme gefahren. Für den behandelnden Arzt sah es nach „einer der schlimmsten Harnwegsinfektionen überhaupt“ aus. Trotz Arznei wurde es nur bedingt besser. Also folgten weitere Untersuchungen, bei denen die Ärzte schließlich einen 13 Zentimeter großen Tumor in der rechten Niere entdeckten.

Bei der Bekanntmachung im November gab Mark Kendall an, dass der Tumor bereits auf acht Zentimeter geschrumpft sei – mittlerweile sogar noch mehr. Dank einer Immuntherapie, die gut anschlägt, sei die Wucherung mittlerweile nur noch fünf Zentimeter groß. „Allein die Tatsache, dass er kleiner wird und nur noch an einer Stelle ist, beruhigt mich. Man macht sich zwar schon mal Gedanken wie: ,Sterbe ich? Was ist hier los?‘ Aber jetzt, da er so klein ist und immer weiter schrumpft, geht es mir richtig gut“, erklärt Kendall, und fügt hinzu: „Was ich habe, ist behandelbar. Manche Leute haben das schon seit zwanzig Jahren. Man muss einfach weiterkämpfen.“

Die Seele eines Mannes

Ganz bestimmt verarbeitet der Gitarrist all dies auch in seiner Autobiografie, an der er Ende letzten Jahres zu arbeiten begann. „Ich habe über einen Titel nachgedacht und nenne sie ‘Soul Of A Man’, weil ich darin ziemlich mein Innerstes preisgebe. Ich gehe zurück bis in meine Kindheit und erzähle jede erdenkliche Geschichte.“ Neben persönlichen Dingen verarbeitet Kendall auch seine Karriere und damit verbundene Erfahrungen. Zwar wolle er „kein richtiges Enthüllungsbuch daraus zu machen, aber ich sage die Wahrheit. Also könnten sich manche Leute verletzt fühlen. Ich weiß nicht. Aber ich halte nichts zurück. Ich werde einfach alles ehrlich schildern und die Dinge so darstellen, wie ich sie gesehen habe.“ 


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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