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Great White arbeiten noch immer an neuer Musik

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Schon vor über einem Jahr erklärte Mark Kendall im Interview mit Border City Rock Talk, dass Great White an neuer Musik werkeln. Nun will gut Ding bekanntlich Weile haben. Außerdem hatten Kendall und seine Kollegen in den vergangenen Monaten auch noch andere Sorgen.

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Im Augugst 2024 verstarb der ehemalige Sänger und Great White-Mitbegründer Jack Russell im Alter von 63 Jahren, infolge einer neurodegenerativen Krankheit. Kurz darauf fand eine Gedenkfeier inklusive musikalischer Beiträge statt. Über 40 Jahre der Freundschaft und des gemeinsamen Musizierens verbanden Russell und Kendall, weshalb letzterer verständlicherweise eine Zeit lang am Verlust seines Freundes zu knabbern hatte.

Nun aber soll die Arbeit am Nachfolger zu FULL CIRCLE (2017) weitergehen. Im Gespräch mit Sportzwire Radio gibt der Gitarrist an: „Wir haben viele Demos gemacht. Es sollte nicht zu lang sein. Ich sage es schon so lange, aber es ist einfach schwer, das alles zusammenzustellen.“ Um den Forstschritt voranzutreiben, habe er Brett Carlisle, der seit 2022 am Mikro steht, „buchstäblich mehrmals“ nach Kalifornien einfliegen lassen.

Zeiten ändern sich

Hinzu komme, dass sich die Band nach wie vor nicht sicher sei, wie das Album aufgebaut wird und wie sie die Veröffentlichung angehen sollen. „Die Leute mit 13 Songs zu bombardieren, macht fast keinen Sinn“, meint Kendall. Demnach wolle er „lieber die volle Aufmerksamkeit auf vielleicht einen Song und ein Video“ lenken und nach und nach weitere Lieder veröffentlichen. Klingt erstmal nach Single-Auskopplungen, was ja nichts Neues ist.

Aber Mark Kendall will auf etwas anderes hinaus. „Es ist nicht mehr die menschliche Verbindung, die wir früher hatten, also müssen wir uns anpassen.“ Folglich überlege man sich, zunächst einzelne Songs zu veröffentlichen, bevor an weiteren gearbeitet wird. „Wir wollen, dass ihr sie hört, denn wir wollen Feedback. Wir wollen, dass ihr sagt: ‘Es ist scheiße.’ oder ‘Es ist super.’“ Erst danach soll das restliche Album entstehen.

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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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