Drei Jahre nach dem Ende der DEALING WITH DEMONS-Dilogie kündigen Devildriver ihr neuestes Studiowerk an. STRIKE AND KILL soll am 10. Juli 2026 über Napalm Records erscheinen. Mit von der Partie ist auch Lead-Gitarrist Gabe Mangold, der 2025 als Ersatz für Mike Spreitzer zur Band stieß. Spreitzer verabschiedete sich im September 2024 nach zwanzig Jahren von Dez Fafara und dem Rest der Truppe, um seinen eigenen Weg zu gehen.
Damals bemängelte der Gitarrist, dass sich Devildriver bereits seit 2014 „mehr wie ein Teilzeit-Job angefühlt“, er jedoch wieder Vollzeitmusiker sein wolle. Hätte er sich mal ein bisschen mehr geduldet. Nach ein paar Festivalshows zieht es die Kalifornier nämlich für eine kleine Tournee nach Australien. Anschließend geht es auf dreiwöchige Tour durch Nordamerika. Ob und wann Europa folgt, ist noch nicht klar.
Konsequenzen
Mit der ersten Single-Auskopplung ‘Dig Your Own Grave’ können sich Fans schon jetzt einen Eindruck von der Nummer machen. Frontmann Dez Fafara erklärt dazu: „Es kann sich auch darauf beziehen, wie deine Entscheidungen jemand anderem das Leben versauen können. Deshalb gibt es die Zeile ,six feet ain’t deep enough for you‘: Nur ein tiefes, tiefes Loch ist angemessen für das, was du anderen angetan hast oder anzutun versucht hast. Sei vorsichtig, wenn du Entscheidungen triffst. Besonders um Mitternacht.“ Ob dies als Stichelei gegen einstige Weggefährten ist, lässt Fafara offen.
Jedoch sagt er über das Album: „Meine Denkweise hat sich nicht verändert. Ich bin weder selbstzufrieden noch verweichlicht, weder in meiner Weltsicht noch in meiner Musik. Metal ist unser Ventil als Hörer und Songwriter: Deshalb haben wir uns auf diesem Album darauf konzentriert, textlich alles herauszulassen und diese Inhalte mit wilder, unerbittlicher Musik zu untermalen, die den kalifornischen Groove wie keine andere Band antreibt.“
Weiter meint der fast 60-Jährige: „Devildriver haben noch nie wie irgendeine andere Band geklungen. Wir machen unser eigenes Ding auf unsere eigene Art und Weise, und darauf bin ich am meisten stolz.“ Schließlich fügt er hinzu: „Ich bin außerdem unglaublich stolz auf diese Musiker, diese Musik und die Stimmung rund um diese Platte.“
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