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Skindred: Arya Goggin erklärt den Ausstieg von Dan Pugsley

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Letztes Jahr verließ Bassist Dan Pugsley Skindred nach 27 Jahren des gemeinsamen Musizierens. Arya Goggin, der seit 2002 bei den Ragga-Metallern den Takt angibt, erzählt, wie der Bassist zu seiner Entscheidung gekommen ist. Derzeit übernimmt Tommy Gleeson den Bass. Dieser sprang bereits vor zehn Jahren für Gitarrist Mikey Demus ein, als dessen Tochter geboren wurde.

Im Interesse aller

Im Podcast The Itch bestätigt der Schlagzeuger, dass Pugsley zusammen mit dem Rest der Band „90 Prozent“ des neunten Skindred-Albums geschrieben hat. YOU GOT THIS erscheint am 17. April via Earache Records. Laut Goggin war Dan Pugsley „schon lange nicht mehr glücklich. Und es wurde deutlich, dass es uns auch nicht gutging. Ich denke, es war im Interesse aller Beteiligten, ohne ihn weiterzumachen – zu unserem und seinem Wohl. Wir haben ihm natürlich für seinen unglaublichen Beitrag gedankt – für alles.“

Nach so langer Zeit käme es schon mal vor, dass man sich voneinander entfernt, merkt der Drummer weiterhin an. „Wir lernen alle ständig dazu und entwickeln uns weiter.“ Das könne zusammenschweißen oder das Gegenteil bewirken. „Ich glaube, das Schlimmste überhaupt – und das haben wir drei alle so empfunden – war, dass wir nicht aufgeben wollten“, fährt Goggins fort, und bezieht sich dabei auf sich selbst, Sänger Benji Webbe und Mikey Demus. Das Kerntrio wollte weiter das tun, was es liebt: „Musik veröffentlichen und touren“.

Pugsley hatte seinen Ausstieg im vergangenen November bekanntgegeben und in einem Social Media-Post geschrieben: „Ich habe viele besorgte Nachrichten erhalten, deshalb wollte ich euch nur wissen lassen, dass es mir gutgeht, ich aber kein Mitglied von Skindred mehr bin.“ Nach einigen Danksagungen beendete er sein Statement mit den Worten: „Diese Band war so ein wichtiger Teil meines Lebens, und jetzt nehme ich mir etwas Zeit, um herauszufinden, wie es für mich weitergeht. Ich freue mich sehr auf die neuen kreativen Möglichkeiten, die vor mir liegen.“

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Vor einiger Zeit erklärte Frontmann Benji Webbe bereits gegenüber Kerrang!: „Wir haben größten Respekt davor, wie lange er in der Band war. Und wir respektieren sein Talent, sein Engagement und seinen Beitrag – einfach alles. Es gibt deswegen keinerlei böses Blut, aber es war nach den Aufnahmen zu YOU GOT THIS sehr offensichtlich, dass Dan unglücklich war, und das schon seit Längerem. Diese Unzufriedenheit hat sich auch auf uns übertragen. Daher schien eine Trennung leider die einzig logische Konsequenz, um die Band zusammenzuhalten und weiter voranzubringen. Keiner von uns wollte sich auflösen.“


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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