Marty Friedman hält Rückkehr zu Megadeth für unrealistisch

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Mini-Megadeth-Reunion

Für viele Fans von Megadeth ist die Rückehr von Gitarrist Marty Friedman ein feuchter Traum. Und tatsächlich wurde er vergangenes Jahr für zwei Auftritte tatsächlich wahr. Denn im Februar stand der Virtuose in der japanischen Budokan-Arena zum ersten Mal seit 1999 zusammen mit seinem ehemaligen Chef Dave Mustaine zusammen auf der Bühne. Und dann im Sommer schließlich noch einmal in Wacken, um einige der Neunziger-Klassiker zu spielen, an denen er beteiligt war.

In einem Interview mit dem Chaoszine sprach Marty nun über diese Mini-Reunion – und machte dabei wenig Hoffnung auf eine richtige. „Es war fantastisch“, sagt er im Interview. „Der Auftritt im Budokan war ein bisschen wie eine offene Rechnung zwischen mir und Dave. Es war immer großartig, dort zu spielen, und dass Dave und ich dort wieder zusammen spielten, war wichtig für unsere Beziehung.  Es war toll für mich und toll für die Band. Aber für die Fans war es etwas wirklich Besonderes. Die konnten es kaum fassen. Viele weinten, lachten oder hatten einfach ein riesiges Grinsen im Gesicht.“

Marty Friedman ist kein richtiger Kandidat

Der Wacken-Gig sei allerdings mehr ein Zufall gewesen, denn sowohl Megadeth als auch Marty Friedman waren dort im Line-up – was dazu führte, dass sie es noch einmal machen wollten. „Und es war ebenfalls großartig!“, fügt Marty hinzu. „Ich bin der größte Fan von den Jungs, und das aktuelle Line-up ist der Hammer. Und ich bin immer froh, wenn sie mich fragen, ob ich spielen möchte.“

Aber auf die Frage, ob Marty angesprochen wurde, um Megadeth nach Kiko Loureiras Ausstieg letztes Jahr wieder als richtiges Mitglied beizutreten, antwortete Marty: „Nein, und ich glaube nicht, dass das überhaupt realistisch ist. Ich wusste von nichts. Und ich denke nicht, dass Dave mich für einen richtigen Kandidaten halten würde. Und es ist auch absolut nichts, worüber ich nachgedacht habe. Aber den Jungs geht es gut, so wie es jetzt ist. Teemu ist ein super Typ und ich wünsche ihm das Beste. Er wird eine großartige Zeit mit der Band haben.“


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