Toggle menu

Metal Hammer

Search

Meshuggah-Gitarrist: Djent ist ein „betrunkenes Missverständnis“

von
teilen
mailen
teilen

Als Djent wird eine bestimmte Spielweise der Gitarre bezeichnet, bei der Staccato-Riffs mit der Hand abgedämpft und durch einen starken Verzerrer verstärkt werden. Der Begriff wurde von Meshugga-Gitarrist Fredrik Thordendal erstmals verwendet. Daraufhin entstand eine Bewegung in der Metal-Szene, weswegen der Begriff irgendwann auch an Genre-Bezeichnung Einzug fand.

Empfehlungen der Redaktion
18-saitiges Djent-Vergnügen
In einem Interview mit Rauta sprach Meshugga-Gitarrist Mårten Hagström kürzlich über den entscheidenden Einfluss der Band auf das Genre und entschuldigte sich erst einmal dafür, dieses überhaupt ins Leben gerufen zu haben.

„Es tut uns sehr leid, dieses Genre geschaffen zu haben. Das war keine Absicht – unser Fehler. Ich denke tatsächlich, diese Djent-Sache war ein Missverständnis. Das ist schon irgendwie komisch.

Missverstanden

Es ging von unserem Lead-Gitarristen Fredrik aus, der tagsüber betrunken war und mit einem unserer Old-School-Fans gesprochen hatte, um zu erklären, welche Art von Gitarrensound wir immer versuchen hinzukriegen.

Er versuchte es verzweifelt zu erklären: ‘Wir wollen das dj_, dj_, dj_, dj_.’ Und dieser Typ reagierte nur verwirrt: ‘Was sagt er? Ist das ein schwedisches Wort? Muss so sein. Klingt wie dj_, vielleicht djent? Vielleicht so etwas.’ Und genau da kommt der Begriff her. Ein betrunkenes Missverständnis – wie immer bei Meshuggah.“

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Keine METAL HAMMER-Ausgabe verpassen und dabei sparen: 3 Hefte zum Sonderpreis im Spezial-Abo für nur 9,95 € – dieses und weitere attraktive Abo-Angebote jetzt sichern unter metal-hammer.de/abo!

teilen
mailen
teilen
Chris Holmes beklagt die politische Spaltung in den USA

Seit 2014 wohnt der ehemalige W.A.S.P.-Gitarrist und gebürtige Kalifornier Chris Holmes mit seiner Ehefrau und Managerin Catherine im französischen Cannes. Dennoch macht ihm das angespannte politische Klima seines Heimatlands zu schaffen, wie er gegenüber The Hair Metal Guru angibt. Eigentlich ging es im Interview um Holmes' Zeit bei W.A.S.P., seine Solokarriere und vor allem Terminal – die Band, bei der auch Tesla-Bassist Brian Wheat, Tommy Skeoch (Ex-Tesla), Staind-Schlagzeuger Sal Giancarelli sowie Ex-Saliva-Sänger Josey Scott mitwirken. Im Lauf des Gesprächs wurde es aber auch politisch. Angewidert Ohne böse Absicht tut Chris Holmes offen seine Meinung kund: „Ich bin weder Demokrat noch…
Weiterlesen
Zur Startseite