Metallica: Die Band denkt noch nicht ans Aufhören

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In einem Interview mit Revolver wurde Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich gefragt, welche Ziele seine Bandkollegen und er auf den womöglich letzten Metern ihrer Karriere noch erreichen wollen. Besonders konkret war seine Antwort nicht. Aber für den Musiker steht fest: Er will definitiv noch ein paar Jahre weiter rocken!

Das sind die Pläne

„Wir haben nicht viel darüber gesprochen. Ich denke, die meiste Energie und Ressourcen fließen in den Versuch, gesund zu bleiben, zusammenzuhalten und weiterhin funktionsfähig zu sein“, sagte Lars. Mit zunehmendem Alter verbringe er immer mehr Zeit mit täglichen Workouts, um sich weiterhin fit genug für ausladende Live-Shows zu halten. „Es geht darum, gesund zu bleiben: gesund essen, gesund leben, was auch immer jeder von uns mit einbringen muss.

  Offensichtlich gibt es einen Punkt, an dem es vielleicht nicht mehr funktionieren wird, dass wir ‘Battery’, ‘Master Of Puppets’ oder solche Songs noch spielen können. Ich weiß, es gibt sicher einige Leute, die denken, dass dieser Punkt bereits erreicht ist – und das weiß ich zu schätzen“, witzelt der Musiker und bleibt zuversichtlich. „Aber das einzige, was ich sagen kann, ist, dass es noch nicht passiert ist […]. Hoffentlich wird es in nächster Zeit auch nicht passieren. Ich meine, Paul McCartney steht nach seinem 80. Geburtstag weiterhin auf der Bühne. Die Rolling Stones sind immer noch da draußen. Bruce Springsteen hat gerade seine Tournee begonnen.“

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Auf den Einwand hin, dass keiner der genannten Musiker sein Instrument mit der Geschwindigkeit von Metallica-Songs bedienen müsse, warf Lars ein: „Aber zur gleichen Zeit spielt Springsteen dreistündige Shows und hat am Eröffnungsabend 28 verdammte Songs gespielt. Er sieht gesünder und stärker aus als je zuvor. Aber ich verstehe, was du meinst. Keiner von ihnen spielt ‘Battery’. Ich würde sagen, sofern wir gesund bleiben, haben wir hoffentlich noch ein weiteres Jahrzehnt.“


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Hammett: Es ist schwer, mit Hetfield in einer Band zu sein

Kirk Hammett, auf dessen Konto unter das Hauptriff von ‘Enter Sandman’ geht, findet es in einem Punkt schwierig, mit James Hetfield in einer Musikgruppe zu sein. Dies gab der Metallica-Lead-Gitarrist in einem fast zweistündigen Interview mit Multi-Instrumentalist, Produzent und Gitarrenlehrer Rick Beato zu Protokoll (siehe Video unten). Die an sich positive Sache, mit der Hammett offenbar immer noch hier und da hadert, dreht um die die Fähigkeiten von "Papa Het" als Rhythmusgitarrist. Riff-Vorreiter "Ich liebe James", beginnt Kirk Hammett seine Einordnung. "Ich liebe ihn als Musiker, ich liebe ihn als Bruder. Doch es ist schwer mit ihm in einer Band…
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