Metallica schlagen Vorteil aus der Euro-Krise

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Die Wirtschaftskrise hat nicht nur ihre Schattenseiten. Ohne den gefährlich wackelnden Euro hätten wir 2012 vermutlich auf einen Besuch von Metallica verzichten müssen. Das verrät jetzt ihr Manager Cliff Burnstein dem Wall Street Journal.

Ursprünglich wollten Metallica erst 2013 nach Deutschland, England und Österreich kommen. Da die Konzertveranstalter die band aber in Euro bezahlen, hätte das zu Problemen führen können, meint Burnstein:

„In den nächsten jahren wird der Dollar an Stärke gewinnen und der Euro schwächeln. Und wenn das der Fall ist, möchte ich einen Vorteil daraus ziehen, indem wir diese europäischen Shows schon jetzt spielen. Für uns ist das profitabler.“

Burnstein entscheidet auch, in welcher Währung Metallica bezahlt werden. Dabei achtet er natürlich penibel auf den Wechselkurs.

„Niemand will hier durch Wechsel-Geschäfte Geld machen“, räumt der Metallica-Manager ein. „Aber am Ende willst du selbst nicht als der verliere da stehen.“

Schwacher Euro – starke Metallica. So knallhart berechnend kann der Rock’n’Roll-Zirkus sein. Die Fans werden damit leben können.

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