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Metallica: Sinfonie der Geächteten

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Das komplette Interview mit Gitarrist Kirk Hammett und Bassist Rob Trujillo von Metallica findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Septemberausgabe.

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S&M2 wirkt wie aus einem Guss, Band und Orchester bilden eine kraftvolle Einheit und bieten eine sagenhafte Show, in der neben den erwartbaren Metallica-Klassikern auch viel Platz für spezielle Momente bleibt.

METAL HAMMER: Lars hatte an S&M kritisiert, dass sich Metallica im Vorfeld nicht genügend eingebracht hätten. Könnt ihr die Selbstkritik nachvollziehen?

Kirk Hammett: Metallica und das Orchester bilden jetzt eine ganz andere Einheit als auf S&M. Daher ist die Kritik absolut zutreffend. Das beginnt bereits beim Setting: 1999 hat das Orchester hinter uns gesessen, jetzt spielen wir genau in seiner Mitte. Dementsprechend gab es sehr oft Augenkontakt und viel öfter Interaktionen. Genau das fehlt auf S&M. Deswegen ist meiner Meinung nach die gesamte Performance nun sehr viel besser.

Rob Trujillo: Wie ich das sehe, stellt S&M2 ein klares Upgrade zu S&M dar. Wenn man etwas zum ersten Mal probiert, kommt es immer zu ungeklärten Problemen. Es gibt eine Lernkurve, Fehler, die gemacht wurden, et cetera. Da geht es auch mitunter um technische Fragen. Wie stimme ich meine Gitarre, damit ich mich nicht mit den Klassischen Instrumenten beiße? Nach S&M gab es einiges zu diskutieren. S&M2 klingt für meine Ohren dichter und homogener. Wir haben aus den Fehlern des Vorgängers gelernt.

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Metallica-Soloteil ein technisch harter Brocken

MH: Wurden die Original-Arrangements von Michael Kamen verändert?

RT: Es war ein Mix. Einiges haben wir behalten, anderes modernisiert. Wir wollten an diesem Abend auch das Erbe von Michael Kamen feiern. James war der nervöseste von uns allen im Vorfeld dieser zwei Konzerte. Er fragte Kirk und mich während der Deutschland-Konzerte, ob wir angesichts S&M2 nervlich angespannt seien, und sagte: „Leute ich, bin echt aufgeregt!“ ‘The Unforgiven III’ stellte eine Herausforderung für ihn dar: Er musste ohne Gitarre an das Mikro treten und nur seine Stimme wirken lassen. Dieser Moment war sehr speziell.

KH: Es war einfach wundervoll, ich habe jede Sekunde genossen. Wenn wir etwas Neues probieren können, bin ich immer dafür. Es ist wichtig, andere Ansätze zu suchen, sonst wird man als Künstler schnell langweilig. James hat mich mit der Performance von ‘The ­Unforgiven III’ echt umgehauen. Er stand quasi nackt auf der Bühne. Aber auch das Orchester beeindruckte mich – denn der Soloteil ist technisch ein harter Brocken.


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Zakk Wylde: Dimes Gitarrenspiel war das „Sahnehäubchen“

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