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Michael Amott: Sänger-Wechsel von Arch Enemy erfolgreich

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Als im Jahr 2014 Sängerin Angela Gossow die Band verließ, standen Arch Enemy vor der schwierigen Aufgabe, einen passenden Ersatz für die Schlüsselposition zu finden. Die Melodic Death Metal-Band hätte dieser Einschnitt sogar weitergebracht. Das befindet Gitarrist Michael Amott in einem Interview während dem belgischen Graspop Metal Meeting.

Es musste alles ziemlich schnell passieren“, erinnert sich Amott. „Wir hatten das Gefühl vor einer schier unlösbaren Aufgabe zu stehen – die Front-Position einer Band auszuwechseln, die etabliert ist.  Alissa White-Gluz erregte damals recht schnell unsere Aufmerksamkeit. Ich hatte im Prinzip ja auch nur zwei Optionen: entweder mit der Band aufzuhören oder eben zu versuchen.. ich hatte damals schon einige neue Songs geschrieben… es mit einem neuen Line-Up zu versuchen. Also haben wir uns für Letzteres entschieden und was soll ich sagen: es hat für uns super funktioniert und wir sind wirklich glücklich mit dieser Entscheidung.“

Fortschritt

Nicht alle Bands hätten eben so viel Glück. Gerade bei den Fans führte ein Sänger-Wechsel schnell zu Unmut:

Ich glaube, dass es einfach ganz natürlich ist für einen Fan, so zu denken“, so der Arch Enemy-Gitarrist. „Du verliebst dich an einem bestimmten Punkt in eine Band oder einen Künstler und du möchtest am liebsten, dass einfach alles so bleibt wie es ist. Der Sound soll sich nicht verändern, der Look soll der selbe bleiben und alles drumherum. Offensichtlich standen wir vor einer großen Veränderung, aber ich denke wir waren damit erfolgreich. Es gibt viele Beispiele von Bands, bei denen ein Sänger-Wechsel nicht gut funktioniert hat, aber wir sind anscheinend einer der seltenen Fälle, bei denen es geklappt hat. Für uns ist es sogar so, dass uns der Wechsel vorangebracht hat.“

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Arch Enemy wollen 2020 ein neues Album schreiben

Das letzte Studioalbum von Arch Enemy wurde mit WILL TO POWER bereits 2017 veröffentlicht - die diesjährige Cover-Scheibe COVERED IN BLOOD nicht mit eingerechnet. So langsam könnten die Schweden also mal wieder neue Songs rüberwachsen lassen. Das sieht auch Schlagzeuger Daniel Erlandsson so, der hofft, dass sich die Band im nächsten Jahr in einer konzertierten Aktion ans Songwriting machen wird. "Wir schreiben nicht so viel, wenn wir auf Tour sind", erläutert der Arch Enemy-Drummer, "denn das ist nicht die richtige Umgebung für uns. Jemand summt vielleicht eine Melodie in sein iPhone, aber mehr als das tun wir nicht. Wir müssen uns bewusst…
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