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METAL HAMMER PODCAST Folge 1 mit Doro Pesch https://www.metal-hammer.de/wp-content/uploads/2020/11/27/09/mh-podcast-beitragsbanner.gif

Mikael Akerfeldt über die Möglichkeit eines zweiten Storm Corrosion-Albums

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Im Interview mit dem italienischen Linearock sprach Opeth-Frontmann Mikael Akerfeldt über die Möglichkeit eines zweiten Storm Corrosion-Albums und über die Arbeit mit Porcupine Tree-Mitglied Steven Wilson.

„Naja wir haben einige Male darüber gesprochen aber ich denke dass das eine Timing-Sache sein muss denn er ist beschäftigt und ich bin beschäftigt. Es muss sich natürlich anfühlen. Ich würde gerne ein anderes Album unter den gleichen Bedingungen wie beim ersten machen, als es keine Erwartungen gab und niemand wusste, was wir machen, nichteinmal die Labels wussten Bescheid. Wir haben einfach dieses Album gemacht, Musik die wir beide mögen. Einer der Punkte in dem wir uns ähneln, ist dass wir noch nicht mit Ambient gearbeitet haben. Aber ich weiß nicht, ob das unser Stil ist. Ich weiß nicht wie es in der Zukunft aussieht. Aber wenn wir etwas machen, dann muss es – wie gesagt – unter den selben Bedingungen sein wie beim ersten Album.“

„Es entstand im Eifer des Gefechts. Ich kann mich nicht daran erinnern wie es angefangen hat. Ich war in London und habe Steven besucht oder so. Wir hingen nur rum, haben Fernseh geschaut und haben gesagt ‘Lass uns einen SOng machen’. Wir haben also einen Song aufgenommen und dachten einfach, dass wir noch einen machen sollten. So lief das alles ab. Etwas anderes an Storm Corrosion ist, dass es einfach passieren muss und du nicht alleine schreiben kannst. Wir saßen einfach im selben Raum und ließen die Songs wachsen. Alles wurde vor Ort geschrieben außer eine kleine Idee die ich Steven schickte und ihn fragte ‘Wie sieht es damit aus? Magst du das?’ und er sagte ‘Klar, lass uns das machen. Ich liebe es. Lass uns die Regeln für eine Zeit brechen.’“

Auch zu den Gerüchten, dass Mike Portnoy am ersten Storm Corrosion-Album mitgearbeitet haben soll, äußerte sich Akerfeldt:

„Nein, er war nie beteiligt. Das war nur Gelaber. Das ganze Projekt wurde von einer Menge Gelaber begleitet: Die Supergroup-Idee, Portnoy, ich und Steven die zusammen ein Album machen, was wir eine Zeit sogar wirklich in Betracht zogen, aber als wir den ersten Song fertig hatten, hatte dieser keine Drums. Und wir überlegten wie wir das Mike präsentieren sollen. Aber hauptsächlich brauchen wir einen Drummer? Wir dachten dann es wäre cool ein Album aufzunehmen, das nicht so sehr abhängig von dem Schlagzeug ist. Normalerweise ist das das Fundament in der Rock-Musik doch wir drehten das alles um und schrieben Musik, die nicht abhängig von den Drums ist. Auch wenn es ein wenig Schlagzeug beinhaltet wurde, wurde es von Gavin Harrison, der bei Porcupine Tree trommelt, ist das nichts was für Mike von Bedeutung gewesen wäre. Du fragst keinen Drummer eines solchen Kalibers nicht danach ein paar Cymbals zu spielen.“

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