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Mötley Crüe: Tommy Lee wirft Rippchen ins Publikum

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Pünktlich zum Start der US-Stadiontournee von Mötley Crüe hat sich Schlagzeuger Tommy Lee bekanntlich vier Rippen gebrochen. Laut dem Rat seiner Ärzte sollte er eigentlich gar nicht Schlagzeug spielen. Doch darauf pfeift der Trommler, spielt er doch zurzeit so viele Songs wie möglich und lässt dann Tommy Clufetos (Ozzy Osbourne, Black Sabbath) den Rest des Sets spielen.

Wohl bekomm’s!

Nun hat sich Lee eine schöne Geste ausgedacht. Beim Stelldichein am 22. Juni im Nationals Park in Washington, D.C. hat Tommy mit viel Augenzwinkern Rippchen und Bier ans Publikum verteilt (siehe Videos unten). Zum einen fungiert das natürlich als Erinnerung daran, dass sich der Mötley Crüe-Musiker vier Rippen gebrochen hat. Zum anderen kommt es immer gut an, wenn man die eigenen Fans beschenkt — in welcher Form auch immer. Und Rippchen und Bier sind schwer zu schlagen. Vor dem Start der Konzertreise in den Vereinigten Staaten von Amerika gab Lee zu Protokoll:

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Vor 14 Tagen habe ich mir nicht eine, nicht zwei, nicht drei, sondern vier verdammte Rippen gebrochen! Ich wünschte ich hätte eine gute Geschichte. Zum Beispiel, dass Connor McGregor und ich uns in einer Bar geprügelt haben oder so. Aber ich habe keine. Ich hoffe, ihr habt eine verdammt gute Zeit. Und mein Freund Tommy Clufetos wird mir helfen, das durchzustehen. Denn die Ärzte sagten mir: ‚Nicht spielen!‘ Und ich erwiderte: ‚Bist du total high, Bruder? Wir haben eine verdammte Tour zu machen!‘ Ich habe mich ausgeruht und die Brüche sind etwas verheilt. Auch wenn der Arzt mir sagt, dass ich überhaupt nicht spielen sollte – ihr wisst, dass ich stur bin. Bei jeder Show werde ich so viele Songs wie möglich durch den Schmerz hindurch spielen!“

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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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65 Jahre Vince Neil: Ein Leben zwischen Exzess und Ikonografie

Vincent Neil Wharton, geboren am 8. Februar 1961 in Los Angeles, ist eine der schillerndsten - und widersprüchlichsten - Figuren des amerikanischen Glam Metal. Mit mexikanischen Wurzeln mütterlicherseits und indigenen Wurzeln väterlicherseits wuchs er in Südkalifornien auf, wo Sonne, Surfbretter und später Strip-Nächte seinen Lebensrhythmus bestimmten. Genau dort wurde er zu einem Gesicht der Glam Metal-Szene der Achtziger Jahre. Anlässlich seines 65. Geburtstags blicken wir zurück auf sein Leben, das zu Recht bereits mehrfach in verschiedenen Medien aufgearbeitet wurde: Zuletzt als Netflix-Dokumentation namens ‘The Dirt: Sie wollten Sex, Drugs & Rock’n’Roll’ (2019). Vom David Lee Roth-Fanboy zum Aushängeschild des Glam…
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