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Motörhead-Review: MOTÖRIZER (2008)

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Beim Cover von MOTÖRIZER (der Titel stammt von Drummer Dee) wagten Motörhead ein Experiment und formten die verschiedenen Nationalitäten der Band-Mitglieder (Lemmy: Brite, Campbell: Waliser, Dee: Schwede) im Verbund mit Maskottchen Snaggletooth zu einem Wappen. Musikalisch blieb alles beim Alten – und das verhieß, im Zusammenhang mit den vorangegangenen Alben unter der Ägide von Produzent Cameron Webb, nur Gutes.

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Schon der Opener ‘Runaround Man’ krallt sich mit seiner packenden Attitüde die Aufmerksamkeit des Hörers, ‘Teach You How To Sing The Blues’ ist ebenso einladend wie wuchtig, das Obergeschoss ‘Rock Out’ bringt einem in der dritten Wiederholung des Höhepunkts mit der Zeile „Rock out with your cock out“ zum Schmunzeln, während Lemmy in seiner Irakkrieg-Abrechnung ‘When The Eagle Screams’ ernste Töne anschlägt. Das Werk stellt eine konsequente Fortführung des mit Webb eingeschlagenen Wegs dar. Und das ist gut so (ich hoffe, Mikkey Dee nimmt mir den Satz nicht krumm..).

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Duff McKagan: Der wohl vielseitigste Bassist ist 62

Michael Andrew „Duff“ McKagan, geboren vor genau 62 Jahren in Seattle, ist einer dieser Musiker, deren Lebenslauf sich liest wie ein wilder Ritt durch die Rock-Geschichte. Ein Bassist, der nie nur Bassist war. Ein Typ, der bis heute sinnbildlich für den Geist von Guns N’ Roses steht: roh, ungeschliffen, unkaputtbar. Kindheit und Jugend Aufgewachsen als jüngstes von acht Kindern in einem Arbeiterviertel Seattles lernte McKagan früh, dass man sich im Leben durchbeißen muss. Mit 15 jobbte er bereits in Nachtclubs, verließ nach der 10. Klasse die Schule und stürzte sich kopfüber in die Musikszene der Stadt. Seinen Spitznamen „Duff“ trug…
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