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Necrobutcher lobt Mayhem-Film ‚Lords Of Chaos‘

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Von der Szene vorab verschrien

Es reichte allein ‘Lords Of Chaos’, den Spielfilm über die Entstehung von Mayhem, Black Metal und die damit verbundenen Morde und Kirchenbrände, anzukündigen, um in der Szene für einen Aufschrei zu sorgen. Die Aufregung, dass sich ein Hollywood-Film dieser Thematik annimmt, stieß dabei vor allem bei den Schwarzmetallern auf Ablehnung. Doch Mayhem-Bassist Necrobutcher äußert sich nun erstaunlich positiv über den Film.

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Regisseur Jonas Åkerlund brachte laut dem Black Metal-Urgestein zufolge ein hohes Maß an Authentizität mit. „Die Schauspieler haben einen guten Job gemacht, und der Regisseur hat viel Mühe investiert, die Szenen so authentisch wie möglich zu gestalten“, sagt Necrobutcher in einem Interview im Scars And Guitars-Podcast.

Necrobutcher lobt die Authentizität von ‘Lords of Chaos’

Gefragt, ob Åkerlund ihn vor dem Dreh kontaktierte, erklärt der Norweger: „Ja, aber es war schon ziemlich spät. Ich erfuhr plötzlich, dass ein Film über uns gemacht wird. Meine erste Reaktion war: ‚Was? Ihr könnt keinen Film über mich machen, ohne vorher mit mir zu sprechen.‘“ Erst später habe sich Åkerlund direkt an ihn gewandt, und sie trafen sich in Los Angeles. Dabei erfuhr er, dass Åkerlund einst Schlagzeuger bei Bathory war und die Anfänge der Extreme Metal-Szene daher aus erster Hand kannte.

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 „Ich dachte zunächst, es sei ein typischer Hollywood-Regisseur, der nur an den negativen Aspekten interessiert ist“, erzählt Necrobutcher. Doch nach ihrer Unterhaltung durfte er den Film vor der Veröffentlichung sehen. „Das hat mich beruhigt. Ich wusste, dass, wenn sie nur eine Parodie daraus gemacht hätten, ich nie unsere Songs freigegeben hätte.“

Beeindruckt von der Detailtreue und dem „Respekt gegenüber der Szene“ lobt Necrobutcher vor allem die authentische Kostümwahl und die musikalischen Anspielungen. „Die Kleidung war genau die gleiche, die wir damals trugen. Sie sprachen über die Musik und machten sich über die Scorpions lustig – es war alles authentisch.“ Diese Details hätten ihn letztlich dazu bewogen, den Einsatz von Mayhem-Songs im Film zu genehmigen: „Er musste das alles nicht so genau machen, aber es zeigte mir, dass er wirklich ein Fan ist.“


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