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Watain-Frontmann äußert sich kritisch zu ‘Lords Of Chaos’

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Der Black Metal-Streifen ‘Lords Of Chaos’ läuft im Rahmen des Fantasy Filmfests zur Zeits bereits in einigen deutschen Kinos. In einem aktuellen Interview mit Metal Wani wurde Watain-Frontmann Erik Danielsson gefragt, wie er zu der Verfilmung steht und ob er sich sorge, wie der kommende Streifen die frühen Ereignisse der norwegischen Black Metal-Musikszene einem breiteren Publikum präsentieren wird.

Er verneinte die Frage und erklärte dazu: „Ich habe den Film gesehen, und er ist überhaupt kein Tor zum Black Metal-Wissen. Es ist ein Film über Jugendliche, die viele extreme Dinge tun, und ich glaube nicht, dass die Leute aus dem Film rausgehen und denken, sie wüssten eine Menge über Black Metal. Ich glaube nicht, dass sie sich in der Geschichte von Mayhem unterrichtet fühlen werden.

Black Metal bereits an den Mainstream verloren?

Sie gehen raus mit dem Gedanken, dass sie einen ziemlich heftigen Film gesehen haben. Also nein, ich mache mir keine Sorgen. Ich meine, der Punkt an dem der Black Metal in den Mainstream-Medien zu viel Aufmerksamkeit erfuhr, war bereits vor 15 Jahren.

Für mich ist das eine verlorene Schlacht, wenn man es so nennen will. Ich bin nicht zu besorgt. Black Metal wird immer im Geiste derer weiterleben, die ihn mit Würde und Ehrfurcht ausführen, und ich bin stolz, mich als einen von ihnen zu bezeichnen.“

Buchverfilmung von Jonas Åkerlund

Der englischsprachige Film ‘Lords Of Chaos’ greift die Begebenheiten der norwegischen Black Metal-Musikszene der frühen 1990er Jahre auf. Der Streifen wird als eine furchterregende Geschichte beschrieben, die auf realen Ereignissen basiert und den zum Albtraum mutierten Traum einer Gruppe von Teenagern zeigt, die völlig außer Kontrolle geraten. ‘Lords Of Chaos’ zeigt das Leben von Øystein „Euronymous“ Aarseth, dem Gründungsmitglied von Mayem, das 1993 von Burzum-Gründer Varg Vikernes ermordet wurde.

Das Ganze basiert auf dem gleichnamigen Buch ‘Lords of Chaos: Satanischer Metal: Der blutige Aufstieg aus dem Untergrund’, das erstmals 1998 veröffentlicht wurde. Regie führte der schwedische Jonas Åkerlund, der damals bei Bathory am Schlagzeug saß und bereits vielerlei Musikvideos gedreht hat.

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