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Nerviges Matchmaking: Entwickler über ‘Call Of Duty’

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Die Enthüllung hinter den Kulissen von ‘Call Of Duty: Modern Warfare 3’ und ‘Warzone’ bricht endlich das Schweigen. Grund für den schiefen Haussegen ist das umstrittene skillbasierte Matchmaking (SBMM). Für Jahre war es das Streitthema Nummer eins in der CoD-Community. Und nun gewähren die Entwickler einen Blick in die Mechanik, die den Spielfluss im Multiplayer beeinflusst.

Die Kritiker monieren, dass das SBMM zu gleichförmigen und intensiven Matches führt. Dies lässt den einstigen Chaos-Charme von ‘Call Of Duty’ vermissen. Doch wie funktioniert das Matchmaking wirklich? Neben der Verbindung, Wartezeit und Playlist wird auch der Skill der Spieler berücksichtigt, jedoch beteuern die Entwickler, dass die verhassten Mikrotransaktionen keine Rolle spielen.

Wie geht es weiter bei ‘Call Of Duty’?

Das SBMM zielt darauf ab, ein ausgewogenes Verhältnis von Siegen und Niederlagen zu gewährleisten, indem es die Vielfalt der Spieler in einer Lobby berücksichtigt. Trotz weit verbreiteter Anwendung in der Industrie wollen die Entwickler die Bedenken der Spieler ernst nehmen und kündigen weitere Untersuchungen sowie mögliche Experimente mit dem Matchmaking an.

Klar ist: Gerüchte über bevorzugte Behandlung von YouTubern und Partnerschaften sowie Einfluss auf Spielmechaniken werden von den Entwicklern entschieden zurückgewiesen. Doch die Diskussion über das SBMM dürfte in der ‘Call Of Duty’-Community weiterhin lebhaft bleiben, während Spieler auf weitere Einblicke und mögliche Änderungen hoffen. Alle Updates der Entwickler findet ihr hier im Blog-Eintrag.

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