Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Nikki Sixx über Tod von Scott Weiland

von
teilen
twittern
mailen
teilen

In seiner Radioshow „Sixx Sense“ am 4. Dezember sprach Mötley Crüe-Bassist Nikki Sixx über den Tod des am Tage zuvor verstorbenen Musikers Scott Weiland. Der ehemalige Sänger der Stone Temple Pilots und von Velvet Revolver wurde am 3. Dezember tot in seinem Tourbus aufgefunden. Er war gerade mit seiner aktuellen Band Scott Weiland & The Wildabouts auf US-Tour.

Der selbe Bus

Es gibt wohl eine Sache, die Sixx für immer mit Weiland verbinden wird, wie der Bassist selbst berichtet. Im selben Bus in dem Scott Weiland verstarb, schlief kurz vorher noch Nikki Sixx während einer Phase der aktuellen Mötley Crüe-Abschiedstournee. „Wenn wir mit einem Teil der Tour fertig sind, geht der Bus an einen anderen Künstler. Ich erinnere mich noch, wie mir der Fahrer erzählte, er würde als nächstes für Scott fahren. Ich dachte ‚Ah, das ist cool. Grüß ihn von mir’. Wir machen das oft so. Zum Beispiel hatte vor mir Joe Walsh den Bus und das war so, ‚Grüß Nikki von mir’…“

„Diese Sache spukt mir im Kopf herum und es ist ein wenig düster, aber Scott hatte den Bus und schlief im selben Bett wie ich. Und wie ihr wisst, wurde er tot im Tourbus aufgefunden. Ich dachte mir nur ‚Mein Gott…’. Es ist verrückt, wenn man bedenkt, wie nahe wir alle beieinander sind.“

Thema Drogen

Eine weitere Parallele sieht der Mötley Crüe-Bassist im Thema Drogen. Scott Weiland war bekannt für seine Heroinsucht und wurde in der Vergangenheit sogar wegen Besitz von selbigem verhaftet. Nach eigenen Aussagen des Sängers hatte er die Sucht kurz vor seinem Tod jedoch überwunden. Auch Nikki Sixx war schwer Drogenabhängig. Er schrieb sogar ein Buch, THE HEROIN DIARIES: A YEAR IN THE LIFE OF A SHATTERED ROCK STAR, in dem es unter anderem um seinen Sieg gegen die Abhängigkeit geht.

Bizarre Situation

„Ich erhole mich von der Drogensucht. Wir glauben, Scott sagte er erhole sich von der Drogensucht. Da hast du es. Da ist dieses ‚Es ist zu nahe’. Und der schlimmste Teil war wohl, nachdem Scotts Leiche aus dem Bus entfernt wurde, wurde der Rest der Band in diesem Bus nach Hause gefahren, das ist noch so eine ganz andere Sache, die mir nicht in den Kopf gehen will. Aber was hätten sie tun sollen? Heim laufen?“

Todesursache unklar

Ob Drogen etwas mit dem Tod von Scott Weiland zu tun hatten, ist bisher unklar. Fest steht jedoch: Im Tourbus wurde Kokain gefunden, woraufhin Tommy Black, Scott’s Bassist des Besitzes wegen verhaftet wurde.Wir haben darüber berichtet. 

teilen
twittern
mailen
teilen
Mötley Crüe: Mick Mars will eine erneute Zusammenarbeit

Seit Längerem führt Mick Mars einen erbitterten Rechtsstreit gegen seine ehemaligen Kollegen von Mötley Crüe. Diese haben ihn – so der Vorwurf – über seinen Kopf hinweg nicht nur durch den aktuellen Gitarristen John 5 ersetzt, sondern Mars obendrein aus jedweder finanziellen Beteiligung an den Band-Geschäften ausgebootet. Zuvor hatte sich der 72-jährige 2022 aus gesundheitlichen Gründen vom Tour-Leben verabschiedet. Für ihn bedeute das nicht das Aus, im Gegenteil: Er will noch immer die Wogen zwischen beiden Parteien glätten. Eine große Chance räumt er dem Vorhaben offenbar jedoch nicht ein. Mötley Crüe und Mick Mars: Frieden oder Krieg? „Ich kann nicht…
Weiterlesen
Zur Startseite