Otep Shamaya schießt gegen Phil Labonte und die Butcher Babies

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Interviews mit der sehr wortgewaltigen Otep-Frontfrau Otep Shamaya sind meist sehr weit oben auf der Unterhaltungs-Skala anzusetzen, da die Sängerin meist kein Blatt vor den Mund nimmt und ihre Fehden mit anderen Musikern gerne sehr öffentlich austrägt.

Dies bekommen jetzt auch All That Remains-Frontmann Phil Labonte und die Butcher Babies zu spüren, als das Gespräch mit Jamey Jasta im “Jamey Jasta’s The Jasta Show featuring Jamey Jasta”-Podcast auf die entsprechenden Themen gelenkt wird. Zunächst erklärt Otep, warum Phil Labonte gegebenenfalls damit aufhören sollte, Menschen homophob zu beleidigen und er nicht „nur Worte benutzt“.  „Er hat die Leute ‘faggots’ [Deutsches Beleidigungs-Äquivalent wäre “Schwuchtel”, Anm. d. Red.] genannt. Es gibt einen Grund, warum sie Schwule Menschen ‘faggots’ nennen. Früher wurden Homosexuelle verbrannt. Und ‘faggot’ ist ein Bündel aus Stöckern, das ist die ursprüngliche Definition des Wortes”, so die Musikerin. „Er hat gesagt „ich meine es nicht so, wie ihr glaubt, dass ich es meine. Ich meine nicht ‘fag’ wie in ‘schwul’. Ich meine: du bist ein heterosexueller, weißer Typ. Du entscheidest nicht, was andere Leute als beleidigend empfinden, die angegriffen werden.”

Der Streit mit den Butcher Babies

Wenig später wird das Gespräch auf die anderen „Beefs“ von Shamaya mit Rock-Musikern gelenkt. Hier werden die Butcher Babies zum Inhalt des Interviews, denn die Fehde zwischen Otep, Heidi Sheperd und Carla Harvey hat ihren Niederschlag sogar in einem Butcher Babies-Song namens ‘Dead Poet’ gefunden, in dem es, wenig schmeichelhaft, um die Otep-Sängerin geht. Shamaya unternimmt gar nicht erst den Versuch, die Thematik herunterzuspielen – und erreicht spielend das unterhaltsame Nicht-Niveau eines Rapper-Beefs: „Ich hasse sie. Ich hasse diese Motherfucker. Heidi kann einen Furz aus meinem Arsch saugen. Fick die Schlampe, sie hat mich auf YouTube eine Fotze genant. Ich war nett zu ihnen. Ich hab sie als Hauptsupport auf meiner Tour mitgenommen und sie hatten nichtmal einen Deal. Ich hab das als Gefallen getan!”

Puh! Aber Shamaya holt weiter aus: „Der Grund warum sie so wütend auf mich war, ist, dass ich nach der Show nicht mit ihnen abhängen und Kokain nehmen wollte. Ich nehme keine Drogen, ich mag Drogen nicht. Ich mag nicht, wie ich mich dann fühle. Ich trinke nicht, weil ich nicht mag, wie ich mich dann fühle. […] Aber sie wurden wirklich sauer, weil ich nicht mit ihnen abhängen, Drogen nehmen und jede Nacht Party machen wollte. Ich meinte ‘Dude, ihr habt morgen eine Show, ihr solltet vielleicht auch aufpassen, denn ihr klingt jeden Abend scheiße. Ihr seht scheiße aus. Ich solltet auf euch aufpassen und vielleicht einen Apfelsaft trinken!”

„Sie hat einen Sugar-Daddy“   

Im Anschluss erklärt die Otep-Frontfrau zudem, Heidi Shepherd habe einen „Sugar Daddy“, der ihr ihre Schönheits-OPs bezahlt habe – und droht der Butcher Babies-Sängerin im besten Rapper-Stil Schläge an. Sie erklärt weiterhin: „Eine Menge Headliner behandeln ihre Opener wie Mist. Ich habe versucht ein Beispiel zu sein, weißt du „eines Tages werden ihr Headliner sein, seid nett zu euren Support-Bands.“ Ich dachte, ich wäre wirklich nett zu ihnen gewesen, aber anscheinend haben sie nur Mist über mich erzählt, mich eine Fotze genannt und der ganze Kram. Es ist nicht das erst Mal, dass ich eine Fotze genannt werde, aber wenn du nett zu jemandem bist und der sich dann umdreht und Scheiße über dich erzählt – ich weiß nicht ob sie Beef anfangen wollte, oder einfach nur mehr Aufmerksamkeit erzeugen wollte.” 

Otep spricht in dem Podcast über eine Menge anderer Dinge – darunter ihre Meinung zu Donald Trump. Hört das ganze Ding hier:

teilen
twittern
mailen
teilen
Studien belegen: Gitarristen wirken auf Frauen attraktiver

Der Verdacht existiert schon seit Anbeginn der Gitarrenmusik, nun wollen Forscher ihn bestätigt haben: Männer mit Gitarren wirken auf Frauen attraktiver. Wie Guitar World berichtet, wurden im Rahmen einer neuen Studie der französischen Universite de Bretagne-Sud 300 Frauen im Alter von 18 – 22 Jahren von einem 20-jährigen Mann auf der Straße angesprochen und nach ihren Telefonnummern gefragt. In einem Drittel der Fälle trug der Proband dabei eine Gitarre mit sich herum, bei den nächsten 100 weiblichen Befragten hatte er keine weiteren Utensilien bei sich und im letzten Drittel hatte er eine Sporttasche dabei. Das Ergebnis: Mit Gitarre konnte der…
Weiterlesen
Zur Startseite